Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 62. (Budapest 1970)

Kecskeméti, T.: Neue Nummuliten-Arten aus dem Bakonygebirge (Transdanubien, Ungarn). I. Teil

Nummulites majzoni n. sp. Tafel I, Fig. 7-8. Holotypus: M 69.506, Geologisch-Paläontologische Abteilung des Naturwissenschaft­lichen Museunis, Budapest. Derivatio nominis: zu Ehren des bekannten ungarischen Mikropaläontologen Prof. Dr. L. MAJZON. Locus typicus: Grundprofil am Ree-Berg bei Pénzesgyőr, Probe 65/110. Stratum typicum: Oberlutet, Nummuliles perforain.s-Horizont. Zur Zeit isL nur die megalosphärische Generation bekannt. Form A Äussere A Í erkmate Klein, gestreift; Durchmesser 1,8-2,0 mm, Dicke 0,8-1,0 mm. Schale leicht aufgeblasen. Im mittleren Drittel ein zentraler Pfeileranhebimg, wovon 20-26 schwache, nicht verzweigende, radiale Septenstrèifen gegen den stumpfen Rand ablaufen. Innere Merkmale Im Äquatorialschnitt ist das Spiralbild regelmässig; die Spirallamelle erweitert sich allmählich. Wenige Windungen; beim abgebildeten Exemplar 4, bei den an­deren 4-5. Die kleine Megalosphäre (Durchmesser 0,1 mm) ist rund, bei der 2. Kammer etwas eingedrückt. Die 2. Kammer halbwegs, in Nierenform umgibt die erste, und sie ist relativ gross. Die längliche 3. Kammer ist viel kleiner als die zwei ersten. Septen gut entwickelt, stark gebogen, regelmässig, eng nebeneinander im Spiralkanal. Ihre Zahl auf eine Viertel Windung beträgt in der zweiten Windung 3, in der dritten 5, in der vierten 6. Die Kammern sind klein, höher als lang (1,5:1 in den jüngeren, 2:1 in den älteren Windungen). Ihre Form ist Rhombus bzw. Rhomboid. Dorsalstrang dick, aber nicht gleichmässig. Am besten entwickelt in der 3. Windung (wo ihre Dicke die Höhe der Kammern erreicht), dann nimmt sie etwas ab, bis zum 1/3 der Kam­merhöhe in der letzten Windung. Abgrenzung von anderen Arien Nummuliles majzoni steht der Art Nummulites discorbinus nahe, auf Grund so­wohl der äusseren, wie auch der inneren Merkmale. Die kleinere Windimgszahl, und die gut entwickelten, stark gebogenen Septen bieten eine gute Unterscheidungsmög­lichkeit dar. Die Gebogenheit und die Anordnung der Sepien, und die dadurch be­stimmte Kammerform nähert sie zu den Arten der N. irregularis-Gruppe. Doch sind die Kammern niedriger und weniger gebogen als bei den irregularis-Formen. Strati graphische und geographische Verbreitung Bisher ist Nummulites majzoni nur aus den Proben 65/110- 111 des Grundproi'ils am Ree-Berg bei Pénzesgyőr bekannt, in geringer Individuenzahl. Diese Schichten gehören, auf Grund der anderen vorhandenen Nummuliten, dem Nummuliles per­/'ora/fi.s-Horizonf des Oberlutets an (S. Abb. 2).

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