Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 62. (Budapest 1970)

Kecskeméti, T.: Neue Nummuliten-Arten aus dem Bakonygebirge (Transdanubien, Ungarn). I. Teil

Ree-berg bei Pénzesgyőr (Abb. 2). [Grundprofil (Referenzprofil) N° 2 des Bakonyer Teiles im zitierten Exkurs ions führ er J. In diesem Profil sind die über Mittelkreide diskordant lagernden Assilina spira­lled Nummulites per foratus-ï lorizonte des Mitteleozäns (Lutets) aufgeschlossen. Der Assilina spi'ra-Horizont (Proben 39-57) besteht aus mergelig-knolligem, kalkigem l'on, mergeligen Sandschichten und sandig-mergeligem Konglomerat. Der Reichtum an Fossilien ist wechselhaft; besonders häufig sind die Grossl'oraminil'eren und die Steinkerne von Gastropoden. Die charakteristischen Grossl'oraminil'eren sind: Assilina spira DE ROISSY, Nummulites baconicus HANTK., N. obesus D'AROH. & HAIME, N. gallensis HEIM. Weniger häufig treten Nummulites laevigatus (BEUG.), A r . all', rotulariüs DESH., N. äff. aiuricus JOLY & LEYM., und sporadisch N. penzesgyoerensis, sowie zwei neue Assilina-Arten, Assilina laxispiroides n. sp. und Assilina baconica n. sp. auf. Nummulites perforatus-Horizont (Proben 58-111). Die Ablagerungen dieses Horizontes lassen sich sowohl lit ho logisch, wie auch paläontologisch auf vier Glieder unterteilen. 1. Kalkstein, z. T. tonig; (Proben 58-74), paläontologisch durch linsenartigen An­häufungen von Nummulites perforatus und das vereinzelte Vorkommen von Korallenkolonien gekennzeichnet. 2. Aleuritisch-sandige Schichten mit Kalksteingeröllen (Proben 75-83). Haupt­sächlich Nummulites puschi D'AECH. und untergeordnete Mollusken sind charak­teristisch. Einige Exemplare von Nummulites penzesgyoerensis sind auch hier vor­handen. 3. Sand von schwankendem Karbonatgehalt (Proben 84-107), mit eingelagerten sandigen Kalksteinbänken. Massenhaft und charakteristisch ist vertreten Nummu­lites puschi D'ARCH., häufig sind N. variolárius (LAM.), N. discorbinus SCHLOTH., N. äff. praeaturicus SCHAUB, N. dudarensis und N. penzesgyoerensis. Auch die abgebildeten Exemplare von N. penzesgyoerensis, N. schaubi und N. zircensis stammen aus diesen Schichten. Abb. 1. Die Verbreitung der Eozänablagerungen im Nord-Bakony und die topographische Lage der Fundorte.

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