Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 62. (Budapest 1970)

Bohus, G.: Interessantere Cortinarius-Arten aus dem Karpaten-Becken

farbig. Fleisch + gleichfarbig, auf Schnittfläche langsam — nach einer Stunde — purpurlich verfärbend. Chemische Reaktionen: mit Natronlauge sofort dunkel­braun. Sporen 7,5-9,5x4,5-5,5 p.; punktiert-warzig; ellipsoidisch-mandelförmig. Mts. Pilis: Mt. Monalovác prope Budakalász, silva mixta cum solo acido, 8. XI.,. 15. XI. 1964., leg. M. BABOS, 12. XI. 1964., leg. G. BOHUS et M. BABOS, 11. XI. 1966.,. leg. G. BOHUS, M. BABOS et E. VÉSSEY. Cortinarius olivastentium R. HRY. Seitdem HENRY, R. diese Art 1951 beschrieb, wissen wir über keine neue publizierte Angabe. Auch in der Phlegmacium-Monographie von MOSER, M. (1960) kommt sie nur in jener Artenliste vor, die teils wegen zu ungenügender Kenntnis, teils wegen unklarer Abgrenzung gegenüber anderen Arten, teils wegen unklarer Stellung weder im Text noch in den Bestimmungschlüsseln aufgenommen wurden.. Es steht uns aus dem Karpaten-Becken ziemlich reiches Material zur Ver­fügung. Von diesen hat Herr Professor MOSER die ersten gefälligst bestimmt, wo­für ich auch an dieser Stelle meinen besten Dank ausspreche. Kurze Charakterisierung: Hut erst olivgelb, grünlichgelb, dann von der Mitte aus + olivbraun-braun nachdunkelnd. Lamellen und Stiel zitronengelb, grünlich­gelb, gelb. Fleisch im Hut konstant weisslich, im Stiel zitronengelb. Geruch kar­toffelartig-ölig. Sporen gross (11-15 p), mehr grobwarzig. Beschreibung: Hut 3,5-8,5 cm breit; gewölbt dann flach gewölbt bis flach; Rand jung eingebogen; feucht schleimig; eingewachsen radialfaserig; erst oliv­gelb, grünlichgelb, seltener gelblicholivgrün, dann von der Mitte aus ± olivbraun­braun nachdunkelnd. Lamellen ausgebuchtet angewachsen; normal dichtstehend; zitronengelb, grünlichgelb, gelb, später — oft lange — rostgelb, rostolivgelb, dann rostbraun. Stiel 3-9 cm lang, 0,7-1,8 cm dick, Knolle 1,3-2,8 cm; gerandet (nicht selten schief gerandet) knollig; zitronengelb, grünlichgelb, gelb, manchmal hell; längst befasert; mit weissem Basisfilz. Cortina reichlich. Fleisch im Hut weisslich,. im Stiel zitronengelb. Geruch kartoffelartig-ölig. Geschmack nicht besonderes. Chemische Reaktionen: mit Natronlauge auf Hut dunkelbraun, Guaiacol-Lösung braun, Guiactinktur auf Fleisch schmutzig hellbraun. Mikroskopisch: Sporen ll-15-(17)x6,2-7,8-(8,5) p; mandelförmig bis zitronenförmig; grob warzig — warzig; gelbraun-braungelb. Basidien viersporig; keulig; 25-31x8-9 p. Lamellen­trama regulär; aus Hyphen von 5-23 p Dicke bestehend. Epikutishyphen 3-4 p. dick. Kann in den Flavovirens-Kreis eingereiht werden. Auch HENRY, R. (1951) trennt sie im Bestimmungsschlüssel von C. flavovirens R. HRY. ab. Kommt in azidophilen Laubwäldern und in jenen subazidophilen Beständen vor, deren Boden saurerer als der normale ist. Mts. Bükk: prope Lillafüred, Melitti — Fagetum subcarpaticum luzulo-carice­tosum pilosae, 8. X. 1958., leg. G. BOHUS et M. BABOS, det. M. MOSER; Mt. Samassa,. silva frondosa, 7. IX. 1955., leg. G. BOHUS et M. BABOS, det. M. MOSER; vallis Vörös­kő, silva frondosa, 6. IX. 1955., leg. G. BOHUS et M. BABOS, det. M. MOSER; Mts. Mátra: Mt. Vár prope Párád, Deschampsio flexuosae — Fagetum subcarpaticum luzu­letosum, 23. IX. 1963., 22. X. 1964., leg. G. BOHUS et M. BABOS; Mt. Vár versus Parádsasvár, Luzulo — Querco-Carpinetum subcarpaticum luzuletosum, 2. X. 1967., leg. G. BOHUS et M. BABOS; Mts. Visegrád: Mt. Nyalkabérc prope Gizellatelep, Deschampsio flexuosae — Fagetum subcarpaticum dicranetosum, 6. X. 1965., leg. G.. BOHUS et M. BABOS, Deschampsio flexuosae — Fagetum subcarpaticum luzuletosum-

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