Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 60. (Budapest 1968)

Noske-Fazekas, G.: Zusammenhang der mineralogischen Zusammensetzung und der Spurenelementführung in den Sedimentgesteinen der Mecseker Obertrias

Auch in der Beziehung zwischen Blei und Biotit macht sich keine konsequente Natur der Veränderungen geltend (Abb. 6, Diagramm 4). Max. Pb g/t (gewogenes arithmetisches Mittel): 32 Min. Pb g/t (gewogenes arithmetisches Mittel) : 10 Zur ähnlichen Schlussfolgerung gelangte ich auch bei der Prüfung der Beziehung Blei—Quarz (Abb. 6, Diagramm 5). Max. Pb g/t (gewogenes arithmetisches Mittel) : 38 Min. Pb g/t (gewogenes arithmetisches Mittel): 16 Im obertriadischen Schichtenkomplex mag das Blei an komplexe Anionén ge­haftet ausgeschieden sein, was auch durch seine enge, gleichsinnige Abhängigkeit vom Karbonatgehalt bewiesen wird (Abb. 6, Diagramm 6). Die Abnahme des Dia­gramms bei 25% Karbonat ist durch das Vorliegen von anSiderit sehr reichen Proben bedingt. Korrelationsfaktor = +0,852. Max. Pb g/t (gewogenes arithmetisches Mittel) : 53 Min. Pb g/t (gewogenes arithmetisches Mittel) : 21 Bor Obwohl es zu den typischen sedimentophilen Elementen gerechnet wird, war in mehr als Zweidrittel der mit dem Integrationstisch vermessenen Proben weniger Bor enthalten, als das nachweisbare Minimum (16 g/t). Überlicken wir die Spurenele­ment-Tabellen (Tabellen 3—4), so werden wir sehen, dass Bor-Werte unterhalb der Nachweisbarkeitsgrenze fast ausschliesslich für Sandsteine erhalten worden sind, während in den Tonsteinen das Bor angereichert ist. Es sind also gerade die durch Integrationsmessungen untersuchten Sandsteinproben, die die kleinsten Bormengen enthalten. Als Spurenelement dürfte Bor auch in den Feldspäten vorhanden sein, doch den Messungen zufolge besteht eine entgegengesetzte Beziehung zwischen den beiden Komponenten (Abb. 7, Diagramm 1). Max. B g/t (gewogenes arithmetisches Mittel): 54 Min. B g/t (gewogenes arithmetisches Mittel) : 8 Dem Diagramm 2 von Abb. 7 zufolge nimmt mit zunehmendem Bindemittel auch der Gehalt an Bor zu. Diese Abhängigkeit steht in engem Zusammenhang mit dem reichen Ton- und Schamositgehalt des Bindemittels. Max. B g/t (gewogenes arithmetisches Mittel) : 65 Min. B g/t (gewogenes arithmetisches Mittel): 12 Aus dem Korrelationsdiagramm Bor—Muskovit ist ersichtlich (Abb. 7, Diagramm 3), dass es zwischen den beiden Komponenten eine direkte Beziehung besteht. Max. B g/t (gewogenes arithmetisches Mittel): 150 Min. B g/t (gewogenes arithmetisches Mittel) : 20 Zwischen den Gehalten an Bor und Biotit lässt sich keine Regelmässigkeit er­kennen (Abb. 7, Diagramm 4). Max. B g/t (gewogenes arithmetisches Mittel) : 46 Min. B g/t (gewogenes arithmetisches Mittel) : 8 Prüfen wir nun die Beziehung zwischen Bor und Quarz, so können wir feststel­len, dass der Gehalt an Bor bis 55% Quarz graduell abnimmt (Ergebnisse für 72 Pro-

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