Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 60. (Budapest 1968)
Noske-Fazekas, G.: Zusammenhang der mineralogischen Zusammensetzung und der Spurenelementführung in den Sedimentgesteinen der Mecseker Obertrias
Im Besitze der Ergebnisse der soeben besprochenen Messungen der mineralogischen Zusammensetzung und der Angaben der Untersuchungen auf Spurenelemente konnte ich mich mit der Beziehung zwischen diesen beiden Beschaffenheiten der obertriadischen Sedimentgesteine befassen und für die Grösse dieser Korrelationsbeziehung einen statistisch — mit Heranziehung der Korrelationsberechnungen — ermittelten zahlenmässigen Ausdruck finden. Die Grundlage der Rechnungen war die sog. Korrelationstabelle mit zwei Varianten, die ich bei Ba, Sr, Ni, V, Cr, Pb, B, Ga und Zn für alle sechs bemessenen Mineralkomponenten zusammengestellt habe. Von den mit dem Integrationstisch vermessenen Probe waren die Co-haltigen von so geringer Menge, dass ich ihre Zahl nicht für eine statistische Auswertung hinreichend halten konnte. In die waagerechten Rubriken der Tabellen wurden die Werte der bemessenen Mineralkomponenten eingeführt. Bei der Zusammenstellung der Tabellen für Feldspat, Muskovit und Biotit arbeitete ich mit 1-Prozent-Abständen, für Quarz, Karbonat und Bindemittel wurden 5-Prozent-Abstände angewendet. In den senkrechten Kolonnen der Tabelle wurden die gegebenen g/t-Werte der Spurenelementführung angegeben. Nach der Darstellung der Angaben von 78 Proben in Korrelationstabellen mit 2 Varianten berechnete ich für jede Korrelationsbeziehung (z. B. Ba-Feldspat; Ba-Muskovit usw.) die zu den waagerechten Rubriken (Mineralkomponente) gehörigen Durchschnittswerte der Spurenelementführung d. h. deren gewogenes arithmetisches Mittel mit Hilfe der Formel M ga = ^^1^ , wo w = die Zahl der auf das betreffende Quadrat entfallenden Analysen ; a =die Grösse des zum betreffenden Quadrat gehörenden Spurenelementwertes. Die auf solche Weise ausgewerteten Angaben der einzelnen Tabellen wurden in einem Rechtwinkel-Koordinatensystem dargestellt, w T obei längs der X-Achse die Werte der betreffenden Mineralkomponente, längs der Y-Achse die dazu gehörigen Werte des Spurenelementgehaltes aufgetragen wurden. Mit Hilfe des dadurch erhaltenen Korrelationsdiagramms kann schon die Abhängigkeit zwischen den beiden Beschaffenheiten, im vorliegenden Fall die quantitative Korrelationsbeziehung zwischen den Mineralkomponenten und der Spurenelementführung des Gesteins bestimmt werden. Auf den nach Elementen gruppierten Diagrammen kann man sehen, dass die Veränderung der Korrelationsbeziehung zwischen den beiden Beschaffenheiten sich bei fast jedem Diagramm anders gestaltet (Abb. 1 bis 9). Es lassen sich sowohl gleich gerichtete, als auch entgegengesetzte Veränderungen beobachten, ja sogar das völlige Fehlen einer Beziehung zwischen den beiden Beschaffenheiten kann festgestellt werden. Die Enge der Beziehung wird durch den sog. Korrelationsfaktor wiederspiegelt, den ich in den charakteristischen Fällen mit Hilfe der Formel [X x /y r x/y = g —§~ bestimmt habe, x y wo 8 x = die mittlere quadratische Abweichung, der einen Beschaffenheit, Sy = die mittlere quadratische Abweichung der anderen Beschaffenheit, [x 2 /y = das zentrale Moment. Beziehungen der einzelnen Spurenelemente und der bemessenen Mineralkomponenten: Barium Mit Hilfe der im vorigen Abschnitt beschriebenen Messungen und Berechnungsverfahren fand ich zwischen Barium und den bemessenen sechs gesteinsbildenden Mineralkomponenten folgende Beziehungen. Nach unseren geochernischen Kenntnissen sollten die Feldspate einen Teil des Bariums enthalten. Demgegenüber weist die Veränderung von Barium und von Feldspat geradeaus entgegengesetzte Tendenzen auf, wie das auch dem ersten Diagramm der Abb. 1 zu entnehmen ist.