Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 58. (Budapest 1966)

Báldi, T.: Die oberoligozäne Molluskenfauna von Eger und die Neuuntersuchung der Schichtfolge

„k") (2,00 m). Die Gesamtliste der Mollusken-Fauna und die einschlägigen Schluss­folgerungen werden in den folgenden Kapiteln mitgeteilt. Bis jetzt deckte zumeist diese Fauna den Begriff der „Egerer Fauna", da die anschaulichen und gut erhalte­nen Exemplare die Aufmerksamkeit der Sammler übermässig gefesselt haben. Die häufigsten Formen in dieser Schicht (deren Exemplarzahl sich über fünfzig beläuft) sind folgende : Nucula mayeri, Nuculana anticeplicata, Ostrea cyathula, Laevicardium tenuisulcatum, Pilar polytropa, Corbula carinata, Turritella venus margarethae, T. beyrichi percarinata, Aporrhais collosa, Drepanocheilus speciosus, Polinices catena helicina, P. olla, Ampullina crassatina, Pirula condita, Typhis pungens, Babylonia eburnoides umbilicosiformis, Bullia hungarica, Hinia schlotheimi, Athleta rarispina, Turricula reguláris. Schicht „k" lässt sich in einem grösseren Raum unter gleichen Lagerungsverhältnissen in der Umgebung von Eger (Kerek-Berg bei Ostoros, SW­Ausläufer des Sik-Berges von Eger) verfolgen. 12. Grauer Tonmergel, gegen die Mitte mit Limonitkonkretionen, im oberen Teil mit einer 10 cm dicken Mergellage. Die Fossilien sind sehr spärlich („Tellina­Ton" von Legányi, oder Schicht „d") (5,00 m). 13. Glimmerführender, toniger, im oberen Teil schiefriger Lockersandstein mit schönen Pflanzenabdrücken (5,50 m). 14. Kreuzgeschichteter, feinschottriger Grobsand, lockerer grober Sandstein, im oberen Teil mit aufwärts sich verdichtenden, 10 bis 20 cm die ken Tonlagen und Konkretionen. Makrofauna findet sich keine. Mächtigkeit: 20,00 m. 15. Limonitführender Ton mit Polymesoda convexa BRONGNIART und Unto sp. (Schicht „u" von TELEGDI-ROTH, „Cyrena—Unio-Ton"). Mächtigkeit: 0,40 m. 16. Feingeschichteter, glimmerführender Lockersandstein und sandiger Ton, mit Pflanzenabdrücken, gegen die Mitte mit Braunkohlenlinsen (? aus Triftholz). Die wunderschöne Flora dieses Horizontes ist unter dem Namen „obere Flora" bekannt. Mächtigkeit: 1,90 m. 17. Sandiger Ton, toniger Lockersandstein (4,20 m), im oberen 20 cm mit einer reichen Brackwasserfauna : Polymesoda convexa BRONGNIART, Psammobia protracta MAYER, Theodoxus pictus bukkensis T.-ROTH, Melanopsis impressa hantkeni HOF­MANN/, Pirenella plicata BRUGUTÉRE, Tympanotonus margaritaceus BROCCHI. Diese von TELEGDI-ROTH mit „c" bezeichnete, brackische „Cerithien-Schicht" bildet in der Umgebung von Eger einen gut verfolgbaren Horizont. In ähnlicher Lagerung wurde sie am SW-Ausläufer des Sik-Berges, am Rakottyás und Nyárjastető bei Novaj beobachtet. 18. Unten 1 m mächtiger, glimmerführender, lockerer toniger Sandstein mit Pflanzenspuren, darüber 0,70 m mächtiger schottriger Lockersandstein mit luma­chellenartig angehäufter, reicher Fauna: Area düuviiLAMARÖK, Mytilus aquitanicus MAYER (sehr häufig), Ostrea cyathula LAMARCK (sehr häufig), Turritella beyrichi HOFMANN (sehr häufig), Tympanotonus margaritaceus BROCCHI, Galyptraea chinensis L., Ampullina crassatina LAMARCK. Dieser Horizont wurde von TELEGDI-ROTH mit „m" bezeichnet („Mytilus-Schicht"). 19. Unten 1,60 mächtiger Ton mit Pflanzenspuren, auf welchem limonitführen­der Sand und Sandstein lagert mit Mytilus aquitanicus (im Profil mit ,,m 1 íí bezeichnet). 20. Unten 0,50 m mächtiger tonig-schottriger Sand mit Turritella beyrichi, der durch 4,80 m mächtigen Ton und tonigen Aleurit mit Limonitkonkretionen über­lagert wird. Im unteren Abschnitt dieses letzteren wurden die Schalen von Flabelli­pecten burdigalensis LAMARCK und Cyprina islandica AGASSIZ angetroffen. TELEGDI­ROTH und LEGÁNYI war diese oberste Fauna unbekannt. Die marine Fauna die an

Next

/
Thumbnails
Contents