Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 57. (Budapest 1965)

Endrődy-Younga, S.: Clambiden-Studien (Coleoptera)

aufgebogen. Fühler und Beine gelb. 7. und 8. Glieder der Fühler nicht breiter als lang. Männlicher Kopulationsapparat 0,34 mm lang, die freistehende Spitze des Penis beträgt fast die Hälfte des Organs. Penis lang und schmal, in Seitenansicht mehrfach gebogen. Abb. 16, 17. Weibchen unbekannt. Länge: 0,9 mm, Breite: 0,7 mm. Untersuchtes Material: 5 cf. Holotype rf im British Museum, Paratypen in der Samm­lung des Mauritius Institutes in Port Luis und im Naturwissenschaftlichen Museum, Buda­pest. 12 13 14 15 16 17 18 19 Abb. 12 — 19: Männliche Kopulationsapparate einiger Clambus Arten. Abb. 12,13: Clambus novaguineen­sis E.-Y.: 12 von unten; 13 von der Seite. — Abb. 14,15 : Clambus rotundatus E.-Y. : 14 von unten; 15 von der Seite. — Abb. 16,17: Clambus vinsoni n. sp.: 16 von unten; 17 von der Seite. — Abb. 18,19: Clambus malleolus n. sp. : 18 von unten; 19 von der Seite. Fundortsangaben: Alle Exemplare wurden auf der Insel Mauritius, Moka von Herrn Dr. J. VINSON gesammelt. Holotype: 8. VII. 1936; 1 Paratype: 15. XI. 1935; 3 Paratypen: 22. VIIL 1936. Ich widme diese Art dem Sammler der Art, Herrn Dr. J. VINSON, der mir die Exemplare zum Studium gütigst zugesandt hat. Clambus malleolus n. sp. Kleine, rötlichbraune Art mit hellem, durchscheinendem Halsschild und Flü­geldecken-Ränder und mit sehr feiner Behaarung. Kopf nur massig gewölbt, Clypeus von oben gesehen auch nicht stark gebogen abgerundet. Hinterecken des Kopfschildes stumpfwinklig und sehr stark bogenförmig abgerundet. Die Verbindungslinie zwischen den beiden Hinterecken quert die Augen in der Mitte durch. Oberfläche glänzend und glatt, hinter dem Clypeus mit wenigen, aber langen Härchen versehen. Halsschild massig gewölbt, Seitenrand fein gebogen, Vorderecke viel schmäler als die hintere verrundet. Oberfläche wie poliert glänzend, die äusserst feine Behaarung auch unter 75 facher Vergrösserung praktisch nicht sichtbar. Flügeldecken gewölbt, so lang wie zusammen breit, die Spitze von oben gese­hen nicht gleichmässig abgerundet, sondern eher einen sehr stumpfen Winkel bil­dend. Nahtecken scharf, leicht spitzwinklig. Oberfläche wie der Halsschild glatt und ähnlich, äusserst fein, sparsam behaart. Unterseite wie die Oberfläche gefärbt. Métas­ternum in der Mitte nicht stark verschmälert, hier ergibt die Länge mit der Breite der Platte ein Verhältnis von 1: 9. Bruchlinie des Metasternums leistenartig gekantet, von dieser Kante entsprigen sehr lange, locker anliegende, nach hinten gerichtete Borstenhaare. Schenkeldecken glänzend und glatt, sparsam mit feinen, aber ziem-

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