Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 57. (Budapest 1965)
Endrődy-Younga, S.: Clambiden-Studien (Coleoptera)
Die Behaarung des Kopf Schildes reicht nicht nur in der Mitte, sondern auch neben den Augen stärker nach hinten. Die Behaarung des Halsschildes und der Flügeldecken ist zwar nicht dichter, doch die Härchen sind länger, dicker und heller, so dass das Tier auch auf den ersten Blick als vielfach stärker behaart erscheint. Betonend, dass die Verwandschaft dieser beiden Arten sehr eng ist, können wir feststellen, dass das Verhältnis in Bezug der Behaarung etwa derartig gestaltet ist wie bei den palearktischen C. punctulum BECK und C. armadillo DEG. Männlicher Kopulationsapparat grundsätzlich ähnlich geformt, aber die Spitze des Penis etwas vorgezogen und am Ende abgestutzt, Abb. 3, 4. Lectotype rf: Tasmania, Simson, Broun Coll., B. M. 1910-236. Nach der Bemerkung des Autors sind der Kopf und Halsschild der Type bei der Untersuchung verloren gegangen. Die beiden weiteren Exemplare — ein komplettes Weibchen und ein Bruchteil eines Weibchens — welche zwar zu derselben Art gehören und auf dieselbe Nadel gesteckt wurden, konnten nicht als Paratypen bezeichnet werden. Sie wurden im Jahre 1912 gesammelt und durch den Autor zusätzlich hingeklebt, Fundort unbekannt. Im British Museum. Mir aus Tasmanien und aus Südaustralien - Foster, leg. D. ADAMS — bekannt. Clambus pumilus MÖTSCH. Clambus pumilus MOTSCHULSKY : Bull. Mose, 36, 1863, II. p. 480. Kleine, hochgewölbte, länglich ovale, glänzend rötlichbraune Art mit sehr feiner undeutlicher Behaarung. Kopf stark gewölbt, Clypeus von oben gesehen gleichmässig stark gebogen abgerundet. Die Verbindungslinie zwischen den beiden Hinterecken des Kopfschildes berührt kaum den Hinterrand der Augen. Augen von normaler Grösse, sie liegen so weit von den Fühlerfurchen wie von den Seitenrändern der Schläfen. Oberfläche am Grunde wie poliert glänzend, die gleichmässige und nicht ausgesprochen dichte Behaarung besteht aus sehr kurzen, abstehenden Härchen. Die Basalpunkte der Härchen sehr fein. Halsschild stark gewölbt, Seitenrand fast gerade abgestutzt. Vorderecke cca 130°, die hintere rechteckig, breit abgerundet. Oberfläche am Grunde glatt und glänzend. Behaarung sehr zerstreut, die Härchen ähnlich wie die des Kopfes. Flügeldecken so lang wie zusammen breit. Die Nahtecken spitzwinklig. Oberfläche glatt und glänzend, die Behaarung kurz und schütter, leicht abstehend und nach hinten gerichtet. Die Härchen entspringen viel weiter voneinander als die Länge der einzelnen Härchen. Unterseite glänzend, ähnlich wie die Oberfläche gefärbt und behaart. Métasternum in der Mitte sehr stark vejüngt, hier die Länge in Verhältnis mit der Breite der Platte 1:14. Hinterrand des Metasternums fein punktiert gesäumt. Das erste Drittel der Schenkeldecke glänzend und kahl, von hier ab nach hinten fein punktiert, chagriniert und behaart. Bauchplatten fein quer chagriniert und punktiert, fein und schütter behaart. Männlicher Kopulationsapparat 0,25 mm lang, Penis an der Spitze der Paramerenplatte 0,02 mm breit. Basal- und Paramerenplatte gemeinsam länger als die freistehende Spitze des Penis, Abb. 5, 6. Länge: 0,9 mm. Lectotype rf: Ceylon, aus Collection von MOTSCHULSKY im Universitätsmuseum zu Moskau. Clambus flaveolus n. sp. Kleine und breiter gestaltete, hell rötlichbraune Art. Kopf weniger gewölbt als bei C. pumilus MÖTSCH.. Clypeus von oben gesehen verhältnismässig flach gebogen abgerundet. Die Verbingungslinie zwischen den beiden