Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 57. (Budapest 1965)

Pelikán, J.: Ergebnisse der zoologischen Forschungen von Dr. Z.Kaszab in der Mongolei. 29. Thysanoptera

Phlaeothrips spuriiis sp. n. (Fig. 8, 13, 14, und 15) Männchen (Holotypus). — Körperlänge 2,62 mm. Körper und Beine schwarzbraun, Vordertibien braun bis gelblichbraun, gegen Ende heller, das Apikalviertel und die Vordertarsen dunkelgelb. Mittel- und Hinter­schienen am äussersten Ende heller, bräunlich, sowie die Mittel- und Hintertarsen. Fühlerglied I und II schwarzbraun, II ein wenig heller, III bis VII auffallend, ziemlich abgegrenzt zweifarbig, III in der Grundhälfte, IV und V weniger als in der Grundr hälfte, VI im Grunddrittel und VII in Grundviertel abgegrenzt hellgelb: der Best de­Glieder, sowie das ganze VIII. Glied braun. Flügel glashell, an der Basis leicht gelb­lich, nicht dunkler gefärbt. Körperborsten hellgelb, Kopf- und Coxaldorne schwarz­braun. Kopf lang und ziemlich schlank, 365 (332), Wangen leicht gewölbt, subbasal fein geschnürt, deutlich gekerbt, die börstchentragenden Warzen ganz winzig und spär­lich, Dornen kurz, 11—14, der proximalste Dorn — knapp vor der Subbasalschnü­rung — ist mächtig entwickelt, 35 lang an der Basis 6— 7 dick. Augen gerundet, Llat. 136—142, pok. 93—98, am Ende erweitert und abgerundet, von dem Augenhinter­rand 52—57 entfernt. Mundkegel breit, am Ende zugespitzt, die Mitte des Proster­nums überragend, 210 lang. — Fühler sehr schlank, 685—710, einzelne Glieder: I. 43-46 (42-44),- II. 71 (39),- III. 125- 128 (47-49),- IV. 128-130 (47-49), - V. 113 (37- 39), - VI. 87- 90 (31-33), - VII. 68- 76 (25- 27), - VIII. 50- 55 (17 —20). Sinneskegel (innen + aussen): III. 1+2, — IV. 2+2 (+1 winziger auf der Aussenkante), — V. U+l, — VI. l+l 1 , — VII. 1 dorsal. Die Glieder sind auffallend schlank (Fig. 8), III ist deutlich keulenförmig, auf der Innenseite ausgeschnitten, IV—V undeutlich keulenförmig, lang und schmal gestielt, VI —VII lang und schlank, kurz gestielt, nicht gerundet, VIII kegelförmig, an der Basis nicht verjüngt, aber von dem VII. Glied doch abgesetzt. Prothorax 275 (470), alle Borsten am Ende erweitert und mehr weniger abgerun­det, am. und pm. winzig, aa. 95, pa. ?, epi. 90—95, cx. 125. — Pterothorax 505 (470), Flügel in der Mitte nicht verjüngt, Fransen glatt, Vorderflügel 1560— 1575 (über dem Enddrittel 130 breit), Basalborsten in einer Linie stehend, S. 1. und S. 2. 65—71, beide verdickt und gerundet, S. 3. 82, spitzig, Schaltwimpernzahl 27—29. — Vorder­beine sehr mächtig verdickt, Schenkel glatt, Innenrand der Tibien am Ende mit einem kleinen, flachen Höcker, Tarsenzahn mächtig, den ganzen Innenrand des Gliedes ein­nehmend. Vordercoxen mit 6 Dornen, der grösste ist 41— 44 lang. Mittel- und Hinter­beine schlank, normal gebaut. Pelta (Fig. 15) viel breiter als lang, 160 (282), vorne breit gerundet, hinten spitzig nach aussen ausgezogen, beide Poren 128 voneinander entfernt, Dorsale und laterale Borsten länglich verdickt und abgerundet, ventrale Borsten undeutlich spitzig oder abgestutzt. Lateralborsten des VIIL Segmentes 130; Segment IX: 1. S. ?, S. 2. (Dorn) 69— 72, am Ende nicht volkommen spitzig, S. 3. 206— 212, haarförmig. Sternit IX ist nach hinten normal schuppenartig verlängert, die Seitenränder der Schuppe sind nach hinten in ganz kleine, kurz nach innen gebogene Hörner ausgezogen (Fig. 14). Die Breite über die Hörner 100. Tubus kurz, 250 (Wb. 95, Wa. 53), hellgelbe Analhaare S. 1. 175, S. 2. 203-206, S. 3. 162- 175 lang. 1 çf (Holotypus) wurde 58 km nördlich von Ulan-Baator (Zentral-aimak) am 9. VII. 1964 am Rande eines kleinen Birkenwaldes gekätschert, 1200 m (Nr. 292). Diese neue Art gehört ohne Zweifel in die nächste Verwandtschaft von P. pilli­chianus PRIESNER, 1924, von welcher sie durch die folgenden Merkmale unterschied-

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