Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 55. (Budapest 1963)
Nyírő, M. R.: Beiträge zur Foraminiferen-Fauna der Oligozän-Schichten von Törökbálint
R. NYIRŐ Cibicides dutemplei, Hansawaia boueana, Almaena osnabrugensis sehr häufig vorkommen, wie dies auch BATJES erwähnt. Der untere Teil des „PectunculusSandes" liegt den gleichfalls von BATJES beschriebenen Proben aus Kassel ziemlich nahe, während der obere Teil hingegen mehrere gemeinsame Arten mit der Foraminiferen-Fauna des Mergelsandes von Astrup bei Osnabrück enthält (siehe BATJES 1958). BATJES versetzt Schichten in das Ober-Oligozän. HAGN erwähnt überschwemmte Foraminiferen aus der Kreide der bayerischen Molasse. (In HAGN SC HÖLZL 1952). BÄLDI (1963) versetzt auf Grund der Makrofauna den „Pektunkulus-Sand '' von Törökbálint in das Ober-Oligozän wobei dieser Ansicht die MikrofaunaUntersuchunge auf Grund den obenangeführten nicht wiedersprechen. In den Schichten des Bupels und Ober-Oilgozäns von Törökbálint kommen insgesamt 215 Foraminiferen Arten vor, von denen 42 nur auf Spezies, 6 nur als confer bestimmt werden konnten. Die Foraminiferen-Arten vertreten insgesammt 75 Gattungen. Die in weiterem mitgeteilte Foraminiferen-Liste wurde nach POKORNY (1958) zusammengestellt. Zusammenfassung Die tonigen Schichten des ältesten Oligozäns in der Umgebung von Törökbálint enthalten eine reiche Foraminiferen-Assoziation paleogenen Charakters. Vom Fnde des Mittel-Oligozäns nahm infolge einer Degression der Meere dei Sandgehalt der Sedimente zu. Mit Zunahme des Sandgehaltes wandelte sich almählich auch die Assoziation, die Foraminiferen wurden an Artenzahl stets ärmer und die Gehäuse allmählich kleiner und dünner. In Ober-Oligozän kommen in den tonigeren Schichten noch paleogene Arten vor, während in den sandigeren Sedimenten bereits die im Ober-Oligozän auftretenden, jedoch ihre Blütenzeit erst im Neogen erreichenden Arten vorherrschen (F.portides schreibersii, Nonion granosum, Nonion communis usw.). Während die bei den Wegeinschnitten in den Weinbergen von Világos und der neuen „Wiener Landstrasse" bei Budaörs aufgeschlossenen tonigen Schlier-Schichten eine Foraminiferen-Assoziation paleogenen Charakters enthalten, sind in den Hangenden d. h. in dem „Pectunculus-Sand"-Schichtenkomplex die oligo/miozänen Arten (FApbidium hiltermanin, Almaena osnabrugensis, Cibicides ungerianus filicosla usw.) häufig und daneben auch Arten mit neogenem Charakter. Liste der gefundenen Arten* Saccammina sphaerica M. SARS T. 21 (S) Hhabdummina abyssorum M. SARS T 21 (S), Bö 1 (S), T 3 (S) Hhabdummina sp. Bö 1 (S), T 3 (S) lialhgsiphon sp. T 21 (S), T 25 (S), T l/t (S) Reophax pilulifera B RADY T 21 (S), Bö 1 (S) Ammodiscus incertus (D'ORBIGNY) T2 (S), T 3 (S) (ilomospira charoides (PARKER & JONES) T 21 (S) Bö 1 (H) Glomospira sp. T 25 (S), T 3 (S) Haplophragmoides canadensis (D'ORBIGNY) T 21 (S), Bö 1 (S) Haplophragmoides latidorsatus (BORNEMANN) T. 21 (S), Bö 1 (S) Haplophragmoides sp. T 21 (S), T 25 (S), Bö 1 (S) Cgclammina cancellata B RADY T 25 (S), Bö 1 (S) Cgclammina placenta (REUSS) T 21 (S) Cgclammina placenta acutidorsata (HANTKEN) T 25 (S), Bö 1 (S) * S = selten; H = häufig; NH = nicht häufig; G = gemein.