Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 55. (Budapest 1963)

Andreánszky, G.: Ergänzungen zur Kenntnis der sarmatischen Flora Ungarns II.

30 g. andreánszky deckten Fundort Gulyadéllő bei Dédestapolcsány bekannt geworden sind, zeigen oft eine etwas abweichende Nervatur indem die Seitennerven in einer grösseren Zahl vorhanden sind. Die Seitennerven sind einander parallel und so ist die dreizählige Nervatur weniger hervortretend. Doch haben wir keinen Grund diese Form als einen selbständigen Taxon zu behandeln. Betula cf. lenta L. — Neu für Sály, Meleg-oldal. Alnus pendulifolia ANDREÁNSZKY (Abb. 1). — Diese Art wurde aus dem obersarmatischen Fundort Balaton-Déllő beschrieben und mit der rezenten A. sintertisii CALL, in nahe Beziehung gebracht. Im unter-sarmatischen Tuffit des neuen Fundortes Patakos bei Bánfalva wurden zwei Blattabdrücke gefunden, die zu diese Art gezogen werden können. Die Blätter sind ebenfalls lang gestielt, Stiel über 2 cm lang, Spreite beinahe kreisrund, 4 — 4,5 cm lang und 3 — 3,5 cm breit, am Grunde und an der Spitze ebenfalls abgerundet, am Rande sehr fein buchtig gezähnelt, Zähne 2—2,5 mm von einander entfernt. Seitennerven 6 Paar, die jenen des Holotypus ganz ähnlich verlaufen. Sammlung des Museums von Eger, Nummer 62. 691. — Die Art scheint mit der fossilen Art A. sporadum UNG. eine gewisse Ähnlichkeit aufzuweisen. Doch ist der Stiel nach der originellen Beschreibung der UNGER-SCIICH Art kurz und die Seitennerven von einer höheren Zahl. Auf einem Exemplar der Varietät A. sporadum UNG. var. phocaeensis SAP . (Ann. Sei. Nat., 5 m e ser.. 9. 1868. T. II. F. 1) sehen wir einen längeren Stiel. Doch sind dort die Seitennerven von einer noch höheren Zahl (10— 11 Paar) und so können wir unsere Art auch mit dieser Varietät nicht identifizieren. Auch ist es nicht wahrscheinlich, dass unsere Blätter mit jenen rezenten Arten zu ver­Abb. 1. Alnus pendulifolia A NDREÁNSZKY , Bánfalva, Patakos, C2.G91. —Abb. 2. Alnus sp. I. MikófalVa, Szőkehegy, 7022. -—Abb. 3. Populus pulaeopruinosa n. sp. Dédestapolcsány, Gulya­déllő, 7963, Holotypus. gleichen wären, mit denen man A. sporadum UNG. und die Varietät in Beziehung zu bringen pflegt ( A. cordata (Lois.) DESF., A. subcordata C. A. MEY.). Mit Alnus sintenisii CALL, besteht aber sicherlich eine enge Verwandtschaft. Ylnus cf. subcordata C. A. MEY. — Konnte auch aus Mikófalva — Szőkehegy nachgewiesen werden.

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