Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 53. (Budapest 1961)

Báldi, T., Kecskeméti, T. , M. Nyírő, R. ; Drooger, C. W.: Neue Angaben zur Grenzziehung zwischen Chatt und Aquitan in der Umgebung von Eger (Nordungarn)

Die Skulptur des letzten Umganges weist folgendes Bild auf : der Kiel des Umganges ist mit einer stark entwickelten Knotenreihe versehen. Dicht neben diesem Kiel, bereits im oberen etwas konkaven Teil des Umganges, läuft eine schwächer entwickelte Knotenreihe ab. Davon weiter entfernt, bei der Naht­linie, ist eine weitere ungefähr gleich ausgebildete Knotenreihe vorhanden. Der Teil zwischen den beiden letzteren Knotenreihen wird von schiefen axialen Rippen, die den Wachstumslinien entsprechen, bedeckt. Die axialen Rippen werden von 4—5 spirálén Furchen durchschnitten. Dadurch weist der obere Teil des Gehäuses ein gekörntes Äusseres auf. Der Kiel ist nicht scharf, der obere Teil des letzten Umganges bildet mit dem unteren einen fast 90° grossen Winkel. Dieser untere Teil ist ganz bis zum Nabel stark konvex. Unmittelbar unterhalb des Kieles läuft eine spirale Knotenreihe ab, die fast so stark ent­wickelt ist wie die des Kieles. Zwischen dieser Knotenreihe und dem Kiel lässt sich eine weitere schwache Knotenreihe erkennen. Von der letzten stark ent­wickelten Knotenreihe bis zum Nabel sind allmählich immer schwächer wer­dende spirale Linien und Furchen zu sehen, die die vom Nabelrand ausgehenden, nach aussen zu allmählich schwächer werdenden und manchmal gabelig sich verzweigenden dicken axialen Falten abschneiden. Diese axialen Falten enden am Nabelrand in ausgespitzten, zahnartigen Bildungen. Etwas unter ihnen, bereits im Nabel, läuft eine mit scharfen Knoten versehene spirale Rippe ab. Die Anzahl der axialen Falten beträgt 15. Masse: Höhe = 1,6 mm ; Grösster Durchmesser = 3,2 mm ; Durch­messer des Nabels = 1,3 mm. Bemerkungen: Die Art S. mariae steht der kleinwüchsigen paläoge­nen Art S, canaliculatum Lam. (Albrecht&Valk, 1943, p. 29, T. 1, fig. 11 —14) nahe. In der Skulptur sowie in der Form treten aber bedeutende Unter­schiede zum Vorschein. Unsere neue Form weist eine Ähnlichkeit auch mit S. dumonlii Nyst (Sorgenfrei 1940, p. 31, T. 5, fig. 3 — 5) auf. Sie ist aber viel kleiner als diese Form und auch hier bestehen auffallende Unterschiede in der Form und Skulptur. Eine interessante Ähnlichkeit besteht auch mit der tortonischen Form S. millegranum miojuventula Sacco (S a c c o 1892, 12, p. 61, T. 2, fig. 25). Hier ist aber die Gestalt der Basis und des Randes ganz abweichend. Die Art von Novaj ist also ganz selbständig, sodass keine näheren verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen ihr und den oben angeführten Formen, die in manchen Merkmalen eine gewisse Ähnlichkeit mit ihr aufweisen, angenommen werden können. Fam. : DIASTOMIDAE Gen. : Diastoma Deshayes, 1861 Diastoma grateloupi tiuritoapenninica Sacco, 1895 * 1895. Diastoma Grateloupi var. turriloapenninica Sacc. — Sacco, 17, p. 75, T. 2, fig. 123. 1914. Diastoma Grateloupi d'Orb. var. turritoappenninica Sacco — Telegdi-Roth, p. 34, T. 4, fig. 10—11. 1936. Diastoma Grateloupi d'Orb. var. turritoappenninica Sacco — N o s z k y, p. 60. ? 1940. Diastoma Grateloupi d'Orb. var. turritoappenninica Sacco —• N o s z k y, p. 13. 1958. Diastoma Grateloupi var. turritoappenninica Sacco —Senes, p. 139. Material: Ein aus 2 Umgängen bestehendes Bruchstück. Bemerkungen: Das schlecht erhaltene Exemplar von N o s z k y aus dem Kisceller Ton kann nicht in einem beruhigenden Masse mit den Exem-

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