Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 53. (Budapest 1961)
Báldi, T., Kecskeméti, T. , M. Nyírő, R. ; Drooger, C. W.: Neue Angaben zur Grenzziehung zwischen Chatt und Aquitan in der Umgebung von Eger (Nordungarn)
ist charakteristisch für die Gattung Vaginulina, etwas ausgezogen. Die Anzahl der Kammern des Holotypus beträgt 14. Differenzialdiagnose: Unsere neue Form steht der Art Vaginulina arguta von Reuss am nächsten. Ein Unterschied besteht jedoch darin, dass das Gehäuse von V. plana glatt, während das von V. arguta fein berippt ist. Die Anzahl der Kammern ist bei V. plana grösser und die Kammern sind dünner. Die Kammerscheidewände sind nicht so sehr gebogen. Bemerkungen: Aus dieser neuen Art sind bis jetzt 5 Exemplare zum Vorschein gekommen. Von diesen ist der Holotypus am grössten. Die Exemplare sind von guter Erhaltung. Farn.: POLYMORPHINIDAE Gen. : Globulina d'Orbigny, 1839 Globulina aqualis d'Orbigny, 1846 (Tafel I, Fig. 6 a-b) 1846. Globulina aqualis d'Orbigny : Foram. Foss. Vienne, Paris, p. 227, Taf. XIII, Fig. 11—12. Das Gehäuse dieser globulinenartig aufgebauten Form ist fein perforiert. Das Gehäuse ist etwas flach und besteht insgesamt aus 3 Kammern. Die Öffnung liegt oben an der letzten Kammer etwas ausgezogen. Die Exemplare, die aus dem glaukonithaltigen sandigen Mergel zum Vorschein kamen, stimmen vollkommen mit der von d'O r b i g n y beschriebenen und abgebildeten Art überein. Die Schichtprobe lieferte insgesamt 2 Exemplare. Farn.: ROTALIIDAE Gen. : Discorbis Lamarck, 1804 Discorbis allomorphinoides (Reuss), 1860 (Tafel I, Fig. 10 a-b) 1884. Discorbis allomorphinoides (Reuss) — Brady, p. 654, Taf. XCI, fig. 8, cum syn. Das Gehäuse ist um eine kurze Achse aufgewunden, seine Wand ist fein perforiert. An der Spiralseite sind 2 Umgänge zu sehen, die letzte Kammer ist stark aufgebauscht und bedeckt halb die älteren Umgänge. Die Kammern sind halbkugelig, besonders für die jüngste Kammer ist diese Ausbildung charakteristisch. Bei den Nahtlinien der Kammern entstand eine seichte Rinne. An der Spiralseite sind 6 Kammern zu beobachten. Auch die Nabelseite ist gewölbt, die Öffnung liegt hier in einer kleinen Vertiefung der letzten Kammer. An dieser Seite sind 4 Kammern zu sehen. Um den Nabel befindet sich eine Vertiefung, worin 2—3 grössere perlenartige Skulpturelemente zu sehen sind. Die Exemplare entsprechen der von Brady gegebenen Abbildung. Die hier vorkommenden Exemplare lassen wenige Kammern sehen und auch die an der Nabelseite vorkommende perlenartige Skulptur kann hier deutlicher erkannt werden als an der originalen Abbildung. Die Art ist vom unteren Teil der glaukonitführenden sandigen Tonmergel in 6 Exemplaren bekannt.