Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 53. (Budapest 1961)

Cziffery-Szilágyi, G.: Beiträge zur Kenntnis der Tertiärflora Ungarns

7 8 Abb. 7—8. Pinus paleoponderosa n. sp. — Zapfenrest. bis zum 52-sten (in Britisch Kolumbien). Von der Küste des Stillen Ozeans reicht es gegen Osten bis zu den Steppen. Seine Vorläufer dringen bis zum 98-sten westl. Längegrad im Statta Nebraska vor. An der Nordgrenze ihrer Verbreitung finden wir diese Kiefer in Tälern. Dort bildet sie offene Bestände oder kommen vereinzelt vor und steigt auf Hängen und Paleaus bis 1000 m Meereshöhe empor, wo sie von Pseudotsuga und Pinus murrayana abgelöst wird. In der Sierra Nevada wächst sie in Misch­wäldern zwischen 600 un 1200 m in der Gesellschaft von Libocedrus decurrens und Pseudotsuga taxifolia. Weiter südlich, im südlichen Felsengebirge, im sog. Nördlichen Parkgebirge kann man drei Nadelholzgürtel unterscheiden : 1. Pinus ponderosa, 2. Pinus monticola und 3. Abies subalpina-Gürtel. 1. Pinus ponderosa-Gürtel reicht nur bis 900 m Meereshöhe, in diesem Gürtel nimmt P. ponderosa mit 10, Pseudotsuga taxifolia mi 70 und Abies grandis mit 15 Prozent an der Waldbildung Teil. Ausserdem kommen noch in einem sehr geringen Prozentsatz Larix occidentalis und Pinus murrayana vor. 2. Pinus monticola-Gürtel. Hier steigt P. ponderosa als hochwüchsiger Baum bis 1100 m vor, Pseudotsuga reicht dagegen bis 1400 m. 3. Im dritten Gürtel finden wir keine Pinus ponderosa mehr. Im Bitterroot-Gebirge bildet P. ponderosa einen eigenen Gürtel. In Colorado, am Pikes-Peak ist sie die häufigste und verbreitetste Holzart.

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