Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 53. (Budapest 1961)

Sz. Lacza, J.: Die Trockenrasen und der Andesit-Kahlwald im Börzsönygebirge

Die Assoziation Ceraso mahaleb — Quercetum pubescentis poëtosum pannonicae Diese Buschwaldgesellschaft wurde aus Ungarn durch P. J a k u c s und G. Fekete in 1957 beschrieben. Sie gaben für diese Gesellschaft die liste folgender Kennarten : Quercus pubescens, Carex michelii Carduus collinus, Geranium sanguineum, Lithospermum purpureo-coeruleum, Inula conyza, Lathyrus pannonicus ssp. collinus, Polygonatum odoratum, Ferula sadleriana, Veronica spuria ssp. foliosa. Veronica spuria ssp. foliosa kommt im Bereich meiner Stu­dien nicht vor, Ferula sadleriana wächst im Börzsönygebirge nur am Ör­döghegy oberhalb Nagymaros. Der Andesit-Kablwald wird durch Horánszky (1957, 1960) als eine Variante mit dem Namen poëtosum pannonicae belegt. (Ist sie tatsächlich nur eine Subassoziation?) Von der auf Kalkstein vorkommenden Subassoziation (clematidetosum rec*ae) kann das poëtosum pannonicae durch folgende Differen­tialarten getrennt werden : Achillea crithmifolia, Anthemis tinctoria, Carduus collinus, Carex michelii, Poa pannonica, Viscaria vulgaris. In der normalen Sukzessionsfolge gehen dem Andesit-Buschwald die Rasen­gesellschaften Poëtum, pannonicae und Festucetum pseudo dalmaticae voran. (Im Falle einer sekundären Entwicklung des Buschwaldes ist das Erscheinen von Ruderalarten, wie z. B. Eryngium campestre, Tordylium maximum usw. häufig.) Im nördlichen Börzsönygebirge finden wir eine weitere Variante des An­desit-Buschw aides in der Festuca pseudodalmatica massenhaft erscheint. Dies ist auch auf die Sukzessionsverhältnisse bezeichnend, da die Mitglieder der Rasen­gesellschaft im Buschwald auch weiter erhalten bleiben bzw. dringen unter den Buschwald wieder ein wenn dieser dure Degradation eines früher geschlosseneren Eichenwaldes entstanden ist. Die Differentialarten der Variante sind die folgen­den : Festuca pseudodalmatica, Rosa pimpinellifolia (besonders wegen ihrer Mengenverhältnisse), Sideritis montana, Thymus glabrescens und im Rasenmosaik zu einem gewissen Grand Campanula macrostaehya. A. Horánszky (1957) führt aus dem Pilis-Gebirge folgende Typen der Subassoziation Ceraso mahaleb-Quercetum pubescentis poetosum pannonicae an : Carex humilis, Festuca sulcata, Agropyron intermedium, Diplachne serotina. Er charakterisiert die Diplachne- und Agropyron-Diplachne Typen auch ausführlich mit Arten. Auf dem von mir bearbeiteten Gebiet fehlt schon Carex humilis (kommt nur im südlichen Teil vor) statt ihr ist C. michelii ein häufiger Typus. Typenbezeichnende Arten sind : Carex michelii, Cytisus hirsutus ssp. leueotrichus, Potentilla recta. Kennzeichnende Arten des oberhalb Ipolydamásd befindlichen Vinca herbacea-Typxis sind : Adonis vernalis, Andropogon ischaemum, Cornus mas, Festuca valesiaca, Juniperus communis, Vinca herbacea. Der Andropogon-Diplachne-Typus ist auch im nördlichen Börzsöny zur finden. Er weist auf eine gewisse Degradation . Im Andesit-Buschwald kommt Quercus pubescens mit einer Konstanz von V vor, mit Konstans IV figurieren Festuca pseudalmatica, Fragaria moschata, Rosa pimpinellifolia, mit Konstanzwert III Achillea crithmifolia, Agropyron intermedium, Allium flavum, Centaurea rhenana, Linaria genistifolia, Potentilla arenaria, Teucrium chamedrys, Veronica spicata. Die für die Variante im nörd­lichen Börzsöny am meisten charakteristische Arten wurden schon früher auf­gezählt. Betreffs des Gruppenanteils der Florenelemente sind die Arten von konti­nentalem Charakter mit 35,6%, (z. B. Agropyron intermedium, Rosa pimpinelli-

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