Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 53. (Budapest 1961)

Andreánszky, G.: Ergänzungen zur Kenntnis der sarmatischen Flora Ungarns I.

1 2 Abb. 1-2. Osmunda parschlugiana (Ung.) Andreánszky, Uppony, Weinberg. Die letzten Sammlungen in Mikófalva förderten ein weiteres Aststück zutage, das sehr dicht mit etwa 1,5 cm langen und im unteren Teil 2,5 mm breiten, scheinbar flachen und steifen Nadelblättern bedeckt ist. Leider ist auch dieser Rest ziemlich schlecht erhalten und auch damit ist die Anwesenheit der Gattung im ungarischen Sarmat noch nicht endgültig erwiesen. Obwohl leider nicht im Zusammenhang mit dem angegebenen Aststück, doch aus denselben Schichten von Mikófalva kam auch ein Zapfenrest zum Vorschein, der sämtliche Eigen­schaften eines Cunninghamia-Zapfens aufweist. Der Zapfen ist rundlich, mit einem Durchmesser von etwa 2 cm. Er mag ursprünglich etwas grösser gewesen sein, da die Schuppen ziemlich abgewetzt zu sein scheinen. Sonst sind die Schup­pen zahlreich und stehen dachziegelig. Von ihrer Form ist soviel zu entnehmen, dass sie am Ende kurz dreieckig zugespitzt waren. Sonst ist der Zapfen dem der Cunninghamia sinensis R. Br. in einem so hohen Masse ähnlich, dass wir entschieden mit einem Cunninghamia-Zapfen zu tun haben. Damit ist die An­wesenheit dieser Gattung in unserem Sarmat endgültig nachgewiesen.

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