Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 53. (Budapest 1961)

Báldi, T., Kecskeméti, T. , M. Nyírő, R. ; Drooger, C. W.: Neue Angaben zur Grenzziehung zwischen Chatt und Aquitan in der Umgebung von Eger (Nordungarn)

P e y r o t 1932, 84, p. 61, T. 7, fig. 1, 3) unterscheidet sie sich darin, dass sie kleiner ist und keine spirale Skulptur besitzt. Auch M. praelonga Grat. (Coss­mann&Peyrot 1932, 84, T. 8, fig. 23, 24) ist eine nahe verwandte Form, von der sich unsere Form durch ihren kleineren Wuchs und die Varices des letzten Umganges unterscheidet. M. gallica Cossm. & Peyr. (Cossmann& P e y r o t 1932, 84, p. 61, T. 9, fig. 131, 132) gegenüber ist unsere Form gedrun­gener und besitzt keine spriale Skulptur. Verbreitung: Die nahe verwandten Formen sind ausschliesslich aus dem Miozän, aus den aquitanischen und burdigalischen Schichten des Aquitani­schen Beckens bekannt. Fam.: CONIDAE Gen. : Conus Linné, 1758 Conus (Conolithus) dujardini egerensis Noszky, 1936 1914. Conus (Conospira) Dujardini Desh. var. — Telegdi-Roth, p. 29, T. 4, fig. 6. * 1936. Conus Dujardini Des. var. egerensis Tel.-Roth — Noszky, p. 81. 1937—38. Leptoconus Dujardini Desh. var. egerensis Tel.-Roth — Gaál, p. 11. Material: Zahlreiche Bruchstücke. Bemerk ungen: Telegdi-Roth (1914) betrachtete die Exem­plare von Eger als solche, die zwischen C. dujardini und C. antediluvianus Brug. stehen. Er sah in ihr eine gemeinsame Stammform dieser beiden Arten und betrachtete sie als eine selbsändige Varietät. Später gab Noszky dieser Varietät einen Namen. Auf die Unterschiede, die zwischen C. dujardini und C. antediluvianus bestehen, wiesen zuletzt Kautsky (1925) und Gilb e r t (1952) hin. Nach ihren Feststellungen sind diese beiden Arten tatsächlich als selbständige Formen aufzufassen. Die Form von Eger steht C. dujardini näher. Uns scheint es aber zweckmässig zu sein, sie als eine Unterart von dieser Form zu unterscheiden, obwohl die Unterschiede in den Merkmalen recht gering sind. Im ziemlich reichen Material von Eger kommen auch der Stammform ent­sprechende Exemplare zum Vorschein, die Mehrzahl des Materials vertritt aber zweifelsohne die Unterart egerensis. Die Exemplare von Novaj sind mit denen von Eger identisch. Weiter entfernte verwandte Formen sind aus dem borealen Oligozän C. beyrichi v. Koen. (v. Koenen, 1865, p. 484, T. 15, fig. 7) und C. plicatilis v. Koen. (v. Koenen, 1890, p. 284, T. 24, fig. 1 — 2, 4—5). Unter anderem ist bei diesen Formen der letzte Umgang der Spira gegenüber bedeu­tend weniger hoch als bei C. dujardini. Verbreitung: Die Unterart war bis jetzt von Eger und Balassa­gyarmat bekannt. Die Stammform ist vom Burdigal bis zum Ende des Tortons in ganz Europa verbreitet, sie ist eine typische miozäne Form (ausführlicher s. bei Báldi 1960b), die aber phylogenetisch tief in das Oligozän zurückver­folgt werden kann. C. Die bis jetzt bekannte recht spärliche Molluskenfauna des glaukonithal­tigen sandigen Mergels gibt uns keine genügende Grundlage zu einer paläo­ökologischen Auswertung. Das Auftreten der Gattungen Flabellipecten und Chlamys über dem rupelischen bathyalen Tonmergel verdient jedoch Beachtung. Als bathymetrisches Optimum für die Chlamys-Arten kann auf Grund der letzen ökologischen Untersuchungen, so nach Roger (1939), Cs. Meznerics (1960), Fl e m min g (1957), Ctyroky (1959), Báldi (1959), die Tiefe

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