Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 52. (Budapest 1960)

Farkas, H.: Afrikanische Gallmilben (Acarina: Eryophyidae) aus dem Material des cecidologischen Herbariums des Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museums

ANNALES HISTORICO-NATURALES MUSEI NATIONALIS HUNGARICI Tomas 52. PARS ZOOLOGICA 1960. Afrikanische Gallmilben (Acarina : Eryophyidae) aus dem Material des cecidologischen Herbariums des Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museums Von H. K. FARKAS, Budapest Die cecidologischen Herbarien, die sehr viele bekannte, ferner neue, noch nicht beschriebene Gallmilbenarten enthalten, sind von fast unschätzbarem Werte, da in ihnen auch die Pflanzen genau bestimmt sind. Solche Sammlungen können jedoch von wissenschaftlichem Gesichts­punkte so lange, bis ihre zoologische Bearbeitung nicht durchgeführt ist, nicht für vollwertig angesehen werden. Aus dein Material des Herbariums des Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museums beschrieb ich die folgenden fünf, für die Wissenschaft neuen afrikanischen Gallmilben, sämtliche benannte ich nach der Wirtspflanze. Auch an dieser Stelle sage ich Dank all denen, die das Ma­terial gesammelt und aufbewahrt haben. Aceria grewiae n. sp. (Fig. 1 — 5) Körper zylindrisch. Länge des Schildes 15 //, mit sehr charakteristischer Zeichnung : das Mittelfeld nimmt eine ovale Zeichnung ein, die entweder den Hinterrand des Schildes erreicht oder einen kleinen Raum freilassend vor ihm endet. An beiden Seiten der ovalen Zeichnung je eine bogenförmige Linie sichtbar, die an beiden Seiten des Schildes mit der zentralen ovalen Zeichnung je ein Feld­chen umschliessen. Diese Zeichnungen sind an jedem Exemplar gut ausnehmbar. Die sich in der Mitte des Schildes befindliche ovale Zeichnung weist in der Mitte Längslinien auf, die bei einem Teil der Exemplare verschwommen sind. Der mit der ovalen Zeichnung umschlossene Teil des Schildes wölbt sich bei einem Teil der Exemplare in der Seitenansicht hervor. Die Höcker der Schildborsten sind kurz, sanft abgerundet und stehen voneinander in einer Entfernung von 8 fi. Länge der Schildborste 14 fi, nach hinten gerichtet. Rostrum 9 // lang, sanft abwärts gebogen. Sternalleiste verschwommen oder einfach. Kralle am Vorderbein 5 fi, am Hinterbein 6 fi lang. Die Fiederklauen 4 strahlig, die Strahlen gespreizt. Die Fiederklaue bedeutend kürzer als die Kralle. Tibialborste klein. S. cox. 1 sehr klein, kaum sichtbar, S. cox. 2 vom inneren Coxahvinkel weit angeordnet, S. cox. 3 etwa in der Mitte der hinteren Coxa. Vordere Coxen leicht, jedoch gut be­obachtbar granuliert. Seitenborste 12 //lang, S. ventr. 1 28 [J. lang. S. ventr. 2 sehr klein, nur durch gründliche Untersuchung auffindbar. Ihre Basis fast nicht grösser als die Mikrotuberkeln. S. ventr. 3 9// lang, reichen fast bis zum Körper­ende. S. caudales etwa 26 // lang. S. accesoriae 4,5 fi lang, steif, dornartig. Epig. 14 fi breit, mit 8—10 starken, geraden Längsstreifen. S. gen. sehr kurz, kaum sichtbar. Anzahl der Ringe : 72—76. Mikrotuberkeln sanft oval.

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