Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 52. (Budapest 1960)

Voss, E.: Die von Biró auf Neu Guinea aufgefundenen Rüsselkäfer, III. (Coleoptera, Curculionidae)

176. I. pulla n. sp. (Fig. 5) Kopf ziemlich fein und sehr dicht punktiert, Augen auf der Stirn nicht genähert. Rüssel stark gebogen, 3/4-mal so lang wie der Halsschild, besonders in der Seitenansicht zur Spitze konisch verschmälert, nur auf der basalen Hälfte mit feinem Mittelkiel und seitlich wie der Kopf punktiert, auf der vorderen Hälfte feiner und weniger gedrängt punktiert, hier seitlich mit je einer Längs­furche. Fühler in der Rüsselmitte eingelenkt, der Schaft erreicht nicht die Augen ; 1. Geisselglied etwas länger und dicker als die folgenden Glieder ; die letzten etwa so lang wie breit ; Keule oval. — Halsschild breiter als lang, an der Basis am breitesten, im basalen Drittel geradlinig nach vorn verschmälert, dann in eine flache Rundung übergehend konisch nach vorn verschmälert, fein und ziemlich dicht, seitlich kräftiger und dichter punktiert ; seitlich der Vorder­hüften mit pustelartiger Erhebung, die in eine schwache Querwulst übergeht, welche die seitliche Einsenkung teilt. Basis gerade abgeschnitten. — Flügel­decken nicht ganz 1 1/2-mal so lang wie breit (2,3 : 1,8), grösste Breite über dem basalen Viertel, hier gut gerundet und zur Basis fast geradlinig verschmälert, mit den Halsschildkonturen einen schwachen stumpfen Winkel bildend, zur Spitze schlank dreieckig zugespitzt ohne wesentliche seitliche konkave Verengung. Punktstreifen fein, die Punkte einzeln eingestochen und um ihren Durchmesser entfernt befindlich, nur zur Spitze hin etwas enger angeordnet, die seitlichen Punktstreifen wenig kräftiger. — Mittel- und Hinterschenkel stark verbreitert, ziemlich fein und dicht punktiert, die vorderen an den Seiten mit einem Längskiel ; Tibien gerade, seitlich gekielt. Tarsen sehr gedrungen gebaut. Färbung schwarz, glänzend ; Fühler und Tarsen gelbrot. — Schenkel mit gleichmässig verteilten sehr feinen und kurzen Schüppchen besetzt, ähnlich auch seitlich auf dem Halsschild und an den Seiten des Rüssels. — Länge : 3,7—3,8 mm. Neu Guinea: Sattelberg, Huon Golf (Biró 1898/99 leg.) — 7 Ex. Beziehungen: Der kleineren I. cuneata Fst. in der Körperform sehr ähnlich, die aber in allen Teilen kräftiger punktiert ist. Die Schenkel sind bei pulla viel breiter. 177. I. anthracina n. sp. (Fig. 6) Stirn so breit wie der Rüssel an der Basis, sehr fein und zerstreut punk­tiert. Rüssel gut halb so lang wie der Thorax, im basalen Drittel breiter, hier längsrunzlig punktiert, mit drei undeutlichen Längskielen, vordere Hälfte schmäler, fast gerade, etwas herabgebogen. — Halsschild breiter als lang, bis über die Mitte hinaus fast geradlinig parallelseitig, dann in kleinem Bogen ziemlich unvermittelt verschmälert, der Vorderrand kurz ausgezogen, reichlich '/^-mal so breit wie die Basis. Punktierung auf der Scheibe sehr fein und weit­läufig, seitlich etwas kräftiger und dichter. Prosternum seitlich und hinter der Mitte mit flachem Eindruck, so dass in der Mitte ein leicht abgerundeter Quer­wulst entsteht. Augenlappen kräftig, die Mitte der Basis zur Naht etwas zahn­artig vorgezogen. •— Flügeldecken etwa 1 1 / 2-mal so lang wie breit (2,8 : 1,8), im basalen Viertel am breitesten, zur Basis leicht zugerundet ver­schmälert, nach hinten in flachem Bogen zur Spitze zugespitzt, hier schwach verjüngt ausgezogen. Punktstreifen dorsal und seitlich fein angedeutet, an der Basis ohne Punkt Vertiefung und auch nicht gerandet. Schenkel glänzend, sehr fein und nicht gedrängt punktiert. Seiten der Hinterbrust nur am inneren Rand mit einer Punktreihe von massiger Stärke, sonst unpunktiert, flach.

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