Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 52. (Budapest 1960)

Voss, E.: Die von Biró auf Neu Guinea aufgefundenen Rüsselkäfer, III. (Coleoptera, Curculionidae)

läuft seitlich etwas vor der Mitte der Decken ab und erreicht die Naht hinter der Mitte; eine vierte Gruppe liegt etwa über dem Deckenabsturz; alle Erhebun­gen haben auf ihrem Scheitel einige kurze abstehende Borsienhärchen. — Schenkel schwach gekeult und fein gezähnt ; Tibien verhältnismässig schlank, die mittleren und hinteren schwach gebogen, die vorderen in der Mille etwas durchgedrückt. Das 1. Tarsenglied gestreckt, etwas länger als das 2. und 3. Glied zusammen, Glied 2 nur so lang wie breit. Färbung schwarzbraun, teilweise rotbraun aufgehellt, z. B. die hinteren Erhebungen auf den Flügeldecken und zum Teil die Beine. — Seiten der Mittel­und Hinterbrust dicht toment artig beschuppt ; in den Vertiefungen des Hals­schilds liegen ockergelbe Schüpchen und sublateral vor der Halsschildmitte ist je eine grössere Makel dicht ockerrot beschuppt angeordnet. — Länge : 4,2 mm. Neu Guinea: Sattelberg, Huon Golf (Biró, 1899). 2 Ex. Beziehungen: Durch ihre abweichende Deckenforin, die zahlreichen Erhebungen auf dem Flügeldecken, das Kielkreuz auf dem Halsschild und die davor befindlichen zwei ockerroten Makeln auf dem Halsschild gut kenntlich. 145. M. interruptus n. sp. Ç : Kopf ziemlich fein und sehr dicht punktiert, durch zwei unterbro­chene Längsrunzeln ist ein Mittelkiel angedeutet. Rüssel oben kräftig, unten wenig gebogen, daher in der Mitte höher als an der Basis ; die Fühlerfurche als Sehne des oberen Kurvenstücks vom apikalen Fünftel des Rückens zur Augen­mitte gerichtet ; 3/4-mal so lang wie der Halsschild, auf dem Rücken mit drei Längskielen, die je eine kräftige Punktreihe begrenzen und kurz vor der Rüssel­spitze plötzlich erlöschen. Fühler im basalen Viertel des Rüssels eingelengt ; die Spitze des Schafts erreicht nicht ganz die Augen ; das 1. und 2. Geisselglied am längsten, beide von gleicher Länge ; die restlichen Glieder kaum so lang wie breit ; Keule fast doppelt so lang wie dick. — Halsschild breiter als lang, .seitlich stark gerundet, so breit wie die Flügeldecken, nach hinten geradlinig unter 45° zur Basis verschmälert, ähnlich zum Vorderrand verengt und dieser verhältnismässig flach konvex gerundet, mit einem scharfen Mittelkiel, der vorn und hinten (hier etwas mehr) verkürzt ist und in einer Einsenkung angeordnet ist. Noch innerhalb der letzteren befindet sich seitlich des Kiels im vorderen Drittel eine glänzende Erhebung. Punktierung ziemlich kräftig, sehr dicht und von einigen glänzenden Runzeln durchsetzt. Augenlappen kräftig ; Basis gerade abgeschnitten, flach gerandet. — Flügeldecken nicht ganz 1 1/2-mal so lang wie breit (3 : 2,3), kurz eiförmig, die grösste Breite über dem basalen Viertel, nach vorn in kürzerer Rundung verschmälert, zur Spitze flachgerundet­dreieckig mit etwas verjüngt ausgezogener Spitzenpartie verschmälert. Punkt­streifen kräftig, Zwischenräume auf dem Deckenrücken gewölbt, seitlich weniger ; der 10. Streif ist an der Rasis durch 5 kräftige gereihte Punkte angedeu­tet, der 9. Punktstreif lenkt in Höhe des 2. Abdominalsegments nach innen ab und gibt hier dem 10. Punktstreif auf fast ein Drittel der Gesamtlänge bis zur Spitze Raum. Auf dem 3—5. mit längeren Schwielen, von denen die basalen auf Zwischenraum 3 und 5 gekerbt sind, auf den übrigen, mit Ausnahme der seit­lichen vom 6. Zwischenraum ab, mit glänzenden Körnchen besetzt, die aber zur Spitze hin erlöschen. — Schenkel mehr gekeult und stärker gezähnt als bei den oben beschriebenen Arten ; Schienen schlank, mit mehreren Längskielen, die hinteren Paare kaum gebogen, die vorderen besonders in der basalen Hälfte leicht gebogen.

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