Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 52. (Budapest 1960)

Voss, E.: Die von Biró auf Neu Guinea aufgefundenen Rüsselkäfer, III. (Coleoptera, Curculionidae)

Bildung deutet fast schon auf die Notwendigkeit hin, die Gattung Deretiodes zu unterteilen. Im Gegensatz zu den Arten von Fidji sind hei der vorliegenden Form die abstehenden Schuppen nicht zu Schuppenbüscheln vereinigt. 139. Camptorrhinus dorsalis Boisd. Neu Guinea: Stephansort, Astrolabe Bai (Biró, 1897 leg.); Erima, Astrolabe Bai (Biró, 1896/97). — 5 Ex. 140. Camptorrhinus uniformis Fairm. Neu Guinea : Stephansort (F e n i c h c 1, leg.) ; Astrolabe Bai (B i r ó, 1900 leg.) ; Sim­bang, Huon Golf (Biró, 1899): Sattelberg, Huon Golf (Biró, 1901 leg.). — 4 Ex. Gattung : Microporopterus Lea L e a, Proc. Linn. Soc. N. S. Wales 23, 1898, p. 182. — Faust, Ann. Mus. Civ. Stor. Nat. Genova (2), 20, 1899, p. 55, nota 3. Faust hält die Gattung Microporopterus Lea für identisch mit Pseudo­poropterus Lea. Beide Gattungen zeichnen sich dadurch aus, dass die Flügel­decken ihrer Arten nur 9 Punktstreifen besitzen und dass die Mittelbrustepime­ren die Episternen zurückdrängen. Es liegt eine kleine Gruppe von Arten vor, die sich durch folgende gemein­samen Merkmale zusätzlich auszeichnen : a ) Flügeldecken wie in Pseudoporopterus und Microporopterus mit 9 Punkt­streifen, es ist aber an der Basis wie auch fast immer an der Deckenspitze der 10. Punktstreif durch einige Punkte angedeutet. h) Seitenteile der Mittel- und Hinterbrust dicht geschlossen, mehr oder weniger abstechend beschuppt. c) Halsschild stark quer, mit kräftiger Seitenrundung, mit fast immer star­kem Mittelkiel und beiderseits desselben mit oft tiefer Einsenkung. d) Schenkel auf der Unterseite mit flacher Längsfurche zum Einlegen der Tibien. Die Arten lassen sich wie folgt übersehen : 1 (4) Flügeldecken ohne Tuberkelbildung auf den Zwischenräumen der Punktstreifen. 2 (3) Zwischenräume der Punktstreifen mit aufstehenden, schwach gekrümmten Borsten­härchen von der Länge einer Zwischenraumbreite. Vordertibien gerade, Vorderschen­kel fein gezähnt. Färbung gelbrot bis rotbraun ; auf dem 2—4. und 6. Zwischenraum sind einige Schuppenhärchen zu kleinen Makeln zusammengedrängt, sie bilden eine kleine unterbrochene Querbinde etwas vor der Deckenmitte und sind in flachem, nach vorn geöffnetem Bogenstück gruppiert. Länge : 2,4—2,6 mm. setosus n. sp. 3 (2) Zwischenräume der Punktstreifen mit sehr kurzen gekrümmten Härchen besetzt. Vordertibien (nur beim 9 ?) hakenförmig gebogen, d. h. im Spitzendrittel fast im Vier­telkreis gebogen. Ähnlich wie bei der vorigen Art verdichten sich einige Härchen auf den Flügeldecken zu kleinen Makeln, die in einem flachen Bogen angeordnet sind. Färbung gelbrot bis hellrotbraun mit dunklen Partien in einigen Fällen. Länge : 2,3— 3,4 mm. curvipes n. sp. 4 (1) Zwischenräume der Flügeldecken mit Pustel-, Schwielen- oder Tuberkelbildung. 5 (6) Nur die Vorder- und Mittelschenkel schwach gezähnt. Mittelkiel des Halsschilds nur fein ausgebildet und die Einsenkung beiderseits desselben wenig deutlich. Tuberkel­bildung auf den Zwischenräumen der Punktstreifen nur schwach. Färbung schwarz­braun, die bogenförmige Makelgruppe der vorigen Arten ist durch rötliche Aufhellung gekennzeichnet ; Fühler und Beine heller rot. Länge : 3,2—3,5 mm. obsoletus n. sp.

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