Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 52. (Budapest 1960)
Andrássy, I.: Beiträge zur Kenntnis der freilebenden Nematoden Chinas
Den originellen Gattungsnamen dieser Art musste die Verfasser verändern, da der Name „Greenia" für andere Tiergattungen bereits in Anspruch genommen war (s. A n d r á s s y. 1960). 2. Plectus chengmohliangi Hoeppli & Chu, 1932 Heute gültiger N a in c : Plectus longicaudatus Bütschli, 1873 — Syn. : Plectus cliengmohliangi Hoeppli & Chu, 1932 (neues Synonym). Diese Art von Hoeppli und Chu stimmt mit Plectus longicaudatus sehr gut überein. Die charakteristischsten Merkmale von P. longicaudatus (kleine Körpergestalt, vor dem Hinterende der Mundhöhle liegende Seitenorgane, langer und schlanker Schwanz, usw.) sind auch hier gut ausgeprägt. 3. Microlaimoides lingi Hoeppli & Chu, 1932 1! e u t e gültiger Na m e : Theristus lingi (Hoeppli & Chu, 1932) Syn. : MicroInimoides lingi Hoeppli & Chu, 1932 (neues Synonym). Die Untergattung Microlaimoides wurde im Jahre 1926 von Hoeppli aufgestellt, u. zw. für die gleichzeitig beschriebene Art Microlaimus (Microlaimoides ) setosus Hoeppli, 1926. Die in den chinesischen Thermen gefundene Art M. lingi reihten die Verfasser in dieselbe Untergattung (oder Gattung) ein, bemerkten aber, dass die neue Art nicht in jeder Hinsicht den Kriterien von Microlaimoides entspricht. Die beiden Arten — also- Microlaimoides setosus und M. lingi — besitzen tatsächlich so abweichende Merkmale, dass sie nicht in dieselbe Gattung zusammengezogen werden dürfen. a) Die Art Microlaimus (Microlaimoides) setosus entspricht in jeder Hinsicht den Anforderungen der Gattung Microlaimus. Die für Microlaimoides für charakteristisch bestimmten Merkmale (4 Kopf borsten, hinter dem Kopf liegendes, schwach spiraliges Seitenorgan, gestreckte Ovarien, kurzes Schwanzendrahrchen usw.) sind alle mit den wichtigsten Merkmalen der Gattung Microlaimus selbst identisch. Die Aufstellung der Untergattung Microlaimoides war also keineswegs begründet und Microlaimoides muss als Svnonym von Microlaimus betrachtet werden. — Die von AI Igén als neu beschriebene Gattung Microlaimoides Allgén, 1942 ist ein Homonym der Hoepplischen Untergattung bzw. Gattung (Hoeppli & C h u erwähnten nämlich Microlaimoides später als selbständige Gattung) und wurde deswegen von Vieser mit dem neuen Namen Microlaimella Wieser, 1954 versehen. b) Die zweite Art, Microlaimoides lingi, kann aber durch die 10 Kopfborsten, die trichterförmige Mundhöhle und das rundliche (nicht spiralige) Seitenorgan nicht in die Gattung Microlaimus eingezogen werden. Auf Grund der oben erwähnten Merkmale, witers auf Grund der fein geringelten Kutikula, sowie der Form fier Spikula und des Gubernakulums scheint sie am meisten der Gattung Theristus anzugehören. (Bei den Theristus-Arten ist manchmal ein kleines zahn artiges Gebilde in der Mundhöhle vorhanden, und zwar ein ebensolches, die bei M. lingi abgebildet wurde.) 1. Cyatholaimus chungsani Hoeppli & Chu, 1932 H c u 1 ige s y s t c m a t i s c h e Stellung: unsicher. Eine, nur auf Grund weiblicher Exemplare beschriebene Art. Da in der Familie Cyatholaimidae und insbesondere in der Unterfamilie Cyatbolaiminae