Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 51. (Budapest 1959)
Kecskeméti, T.: Die Discocycliniden des südlichen Bakonygebirges
Die Zerteilung in Radial- und Interradialkammern ist bereits bei den Periembryonalkammern zu sehen, sie entwickelt sich bei den Aquatorialkammern noch deutlicher. Die Radialkammern sind länger und schmaler, ihre Farbe ist dunkel, sie Aussenwände sind dicker, die Interradialkammern kürzer und breiter. Gegen den Rand zu wird dieser Unterschied allmählich geringer, vollkommen hört er aber nicht auf. Abb. 26. Asterocyclina pentagonalis (Schafhäutl), Ajka. Embryonalapparat mit den umgebenden Aquatorialkammern, 40 X . Abb. 27. Asterocyclina stellata (d'Archiac), Ajka. Embryonalapparat mit den umgebenden Aquatorialkammern, 40 X . Abb. 28. Asterocyclina Stella (Gümbel), Ajka. Embryonalapparat mit den umgebenden Aquatorialkammern, 40 X . Unterscheidung von den anderen Arten. Asterocyclina stellata unterscheidet sich von Asterocyclina pentagonalis durch den dicken, gut entwickelten Knopf, der durch keine Furche von den Rippen getrennt wird. Der Knopf von Asterocyclina stellaris ist kleiner, die Rippen schmaler als bei Asterocyclina pentagonalis. Vorkommen. Wie schon erwähnt, kommt diese Art in Ungarn im Fundort Köleskepe árok 2 sowie am Pityerdomb von Halimba vor. An beiden Fundorten kam sie aus oberlutetischen Schichten zum Vorschein. Asterocyclina stellata (d'Archiac), 1846 (Taf. V, Fig. 8, 11 ; Textfig. 27) 1846 Calcarina stellata d'Archiac, p. 199, Pl. VII, fig. 1. 1848 Orbitoides stellata d'Archiac, p. 405, Pl. VIII, fig. 14. 1871 Orbitoides stellata d'Archiac, Hantken, p. 133, II. tábla, 8. ábra. 1875 Orbitoides stellata d'Archiac, Hantken, p. 84, Taf. XI, Fig. 9. 1904 Orthophragmina stellata d'Archiac, Schlumberger, p. 126, Pl. V, fig. 31—36, Pl. VI, fig. 37—40. 1922 Asterodiscus stellatus d'Archiac, Douvillé, p. 78. 1929b Asterodiscus stellatus (d'Archiac), Llueca, p. 300, Lám. XXV, fig. 12—18. 1940 Discocyclina (Discocyclina) stellata d'Archiac, van der Weijden, p. 54, Pl. IX, fig. 1—7. 1953 Asterocyclina stellata (d'Archiac), Schweighauser, p. 86, Taf. 13, Fig. 3, 5, 10, Textfig. 57. 1955 Asterodiscus stellatus (d'Archiac), Nemkov, p. 223, Tabl. IV, fig. 4, 6. In Ungarn ist diese Art am längsten bekannt. H a n t k e n führte sie bereits im Jahre 1871 und 1875 von mehreren Fundorten an, im südlichen Bakony unter anderem auch von Padrag. Die Art wurde von uns hier tatsächlich in einer ziemlich grossen Exemplarenzahl gefunden, sie kam aber in unserem Gebiet auch von anderen Fundorten zum Vorschein, von überall erhielten