Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 51. (Budapest 1959)

Kecskeméti, T.: Die Discocycliniden des südlichen Bakonygebirges

Bezüglich der systematischen Beschreibung des ungarischen Actinocyc­linenmaterials muss festgestellt werden, dass der schlechte Erhaltungszustand die Anfertigung von Axialschnitten nicht ermöglichte, sodass wir bei der Beschrei­bung der inneren Merkmale nur den Äquatorialschnitt besprechen können. Actinocyclina radians (d'Archiac), 1848 (Taf. IV, Fig. 8, 11 ; Textfig. 20) 1848 Orbitoides radians, d'Archiac, p. 405, Pl. VIII, fig. 15. 1868 Orbitoides radians d'Archiac, Gümbel, p. 707, Taf. II, Fig. 116; Taf. IV, Fig. 11 — 15. 1871 Orbitoides radians d'Archiac, Hantken, p. 132, II. tábla, 7. ábra. 1875 Orbitoides radians d'Archiac, Hantken, p. 83, Taf. XI, Fig. 5. 1904 Orthophragmina radians d'Archiac, Schlumberger, p. 122, PI. III, fig. 7 ; Pl. IV, fig. 15—16. 1922 Actinocyclina radians d'Archiac, Douvillé, p. 79, 97 : Pl. V, fig. 6. 1929a Actinocyclina radians d'Archiac, Llueca, p. 249, Lám. XVHI, fig. 6—7. 1929b Actinocyclina radians (d'Archiac), Llueca, p. 312, Lám. XXVII, fig. 4—15. 1931 Actinocyclina radians d'Archiac, Meffert, p. 35, Tabl. VII, fig. 4, 10. 1940 Discocyclina (Discocyclina) radians d'Archiac, van der Weijden, p. 44, Pl. VI, fig. 2—6. 1946a Aktinocyclina radians (d'Archiac), Brönnimann, p. 562. Taf. XX, Fig. 1—9 ; Textfig. 1—13. Diese Art ist die häufigste und am längsten bekannte Actinocyclina. Ihre äusseren Merkmale sind deutlich genug umgrenzt, obwohl diese Grenzen gegen Actinocyclina tenuicostata etwas verschwommen sind. Die Untersuchungen Brönnimann's (1946a) haben unsere Kenntnisse über die innere Struk­tur dieser Art in grossem Masse ergänzt. Die Form ist auch bei uns häufig. Es kam nur die makrosphärische Generation zum Vorschein. Äussere Merkmale. Fast kreisrunde, dünne, flache Actinocycli­nen. In der Mitte befindet sich immer ein kleiner aber deutlich umgrenzter Knopf. Von hier aus laufen zahlreiche Radialrippen gegen den Rand hin. Am Rand schalten sich zwischen die längeren Rippen kürzere sekundäre Rippen ein. Die Anzahl der Rippen schwankt meistens zwischen 16 und 25, ihre Anzahl kann aber mit den sekundären Rippen zusammen auch mehr als 25 betragen. Der Durchmesser des Gehäuses beträgt im allgemeinen 5,8 mm, die Dicke 0,8 mm. Pfeiler kommen nur am Knopf und an den Rippen vor und sind sehr klein (durchschnittlicher Durchmesser 0,05 mm). Innere Merkmale. Äquatorialschnitt. — Der Embryonalapparat ist nephrolepidin oder trybliolepidin. Die nephrolepidine Anordnung ist häufiger. Der Protoconch ist fast kreisrund, evtl. in der Richtung der Hauptachse etwas zusammengedrückt. Der Protoconch wird vom Deuteroconch in etwa 2 / 3 Teilen umgeben, oft ist auch der Deuteroconch in der Richtung der Hauptachse zu­sammengedrückt und so zeigt ihre Aussenwand eine sich einbuchtende Linie. Die Masse der Embryonalkammern sind auf Grund von mehreren gut gelun­genen Äquatorialschnitten wie folgt : Querdurchmesser des Protoconchs 0,19 mm, Längsdurchmesser 0,10 mm, Querdurchmesser des Deuteroconchs 0,40 mm. Die Wände der Embryonalkammern sind 0,01 mm dick. Die Anzahl der Periembryonalkammern beträgt 21—33, von denen 2 Haupt-, 19—29 Neben­und 0—2 Interauxiliarkammern sind. Die Hauptauxiliarkammern sind grösser als die übrigen Periembryonalkammern. Die Äquatorialkammern teilen sich nicht in einen radialen und in einen interradialen Teil ein, es gibt keine Radienbildung. Die Äquatorialkammern

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