Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 51. (Budapest 1959)

Kecskeméti, T.: Die Discocycliniden des südlichen Bakonygebirges

bryonalapparat ist abweichend, da D. augustae eine nephrolepidine, D. pratti eine trybliolepidine und D. concentrica eine eulepidine Anordnung besitzt. Vorkommen. Unsere neue Art ist von den Fundorten Köleskepe árok 2 und 3 zum Vorschein gekommen, in beiden Fundorten aus dem discocycliniden­führender Mergel des Oberlutets. Wir fanden 17 Examplare, die alle der makrosphärischen Generation an­gehören. Discocyclina papyracea (Boubée), 1832 (Taf. II, Fig. 8, 10-13 ; Textfig. 11) 1832 Nummulites papyracea, Boubée p. 445. 1868 Orbitoides papyracea Boubée, Gümbel, p. 690, Taf. III, Fig. 5, 11, 12, 22. 1871 Orbitoides papyracea Boubée, Hantken, p. 132, II. tábla, 9. ábra. 1875 Orbitoides papyracea Boubée, Hantken, p. 81, Taf. XI, Fig. 1 1946b Discocyclina papyracea (Boubée), Brönnimann, p. 587, Taf. XXI, Fig. 3 ; Textfig. 4—-5. 1953 Discocyclina äff. papyracea (Boubée), Schweighauser, p. 55, Taf. 9, Fig. 1, 2, 6, 8, Textfig. 14, 28, 37, 43. Abb. 11. Discocyclina papyracea (Boubée). a) Die Variabilität der Gehäuseform, Padrag, 3 X. b) Embryonalapparat mit den umgebenden Äquatorialkammern, Ajka, 40 X. c) Netz der Lateralkammern, Padrag, 40 X . d) Embryonalapparat der Form B, Ajka, 136 X. In unserer Literatur wird meistens diese Discocyclina erwähnt. Die ein­gehenderen Untersuchungen bewiesen aber, dass sich in unserem Gebiet viel wenigere Exemplare von D. papyracea befinden, als auf Grund der oberfläch­lichen Bestimmungen bis jetzt angenommen wurde. Ich möchte betonen, dass eine jede Angabe, die sich auf D. papyracea beziehlt, mit Vorbehalt zu nehmen ist, weil bis jetzt die Bestimmungen nicht auf Grund eines entsprechenden Ver­gleichsmaterials durchgeführt worden sind und so auch nicht in jedem Falle stichhaltig sein können. Gerade darum ist es nicht überflüssig, wenn ich mich hier ausführlicher mit D. papyracea befasse, umsomehr, da über die Art auch bei H a n t k e n nur einige Bemerkungen, aber keine Beschreibung zu finden sind. Mit Ausnahme eines Fundortes habe ich im Laufe meiner Sammlungen im südlichen Bakony D. papyracea in sämtlichen Fundorten vorgefunden. Der Individuenzahl nach nimmt diese Art unter den Discocyclinen die sechste Stelle ein. Im Material befinden sich beide Generationen, und zwar die makrosphä­rische Form im einer grösseren und die mikrosphärische Form in einer klei­neren Individuenzahl.

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