Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 51. (Budapest 1959)
Kecskeméti, T.: Die Discocycliniden des südlichen Bakonygebirges
auch Schweighauser (1953) hingewiesen hat, dass es sich um die mikrosphärische Form von D. pratti handelt. Sie kommt in einer viel geringeren Anzahl als die makrosphärische Form vor, ich konnte sie aber nur in 2 solchen Fundorten nicht einsammeln, wo auch die Form A vorkommt. Der Erhaltungszustand ist ziemlich schwach. Durch den Gebirgsdruck ist die Schale manchmal etwas gebrochen, sodass oft nur schwer Dünnschliff aus ihr gemacht werden kann. Äussere Merkmale. Der Form nach stimmt sie mit der Form A überein, nur dass ihre Masse bedeutend grösser sind. Der Durchmesser beträgt 20,0—31,2 mm, die Dicke 2,4—2,9 mm. In der Mitte befindet sich ein im Verhältnis zum grossen Durchmesser kleiner aber gut um grenzter Knopf. Die ganze Oberfläche wird von sehr feinen Pfeilern bedeckt, die Lateralkammern sind im allgemeinen unregelmässig. Innere Merkmale. Auf Grund einiger gut. gelungener Schliffe können die strukturellen Verhältnisse im folgenden geschildert werden. Die Anfangskammer ist kreisförmig und klein. Ihr Durchmesser variiert zwischen 0,016 und 0,019 mm. Nach der Anfangskammer gleich kommen ziemlich grosse Kammern, deren tangentialer Durchmesser immer grösser wird. Der Quotient der beiden Durchmesser wird gegen die Peripherie hin immer grösser. Die danach folgenden Kammern sind spiral gelegen, dann fängt das für die Gattung charakteristische annulare Wachstum an. Die Anzahl der Kammern wird immer grösser und auch ihr Radialdurchmesser nimmt immer mehr zu, d. h. die Kammern verlängern sich etwas in der Radialrichtung. Unterscheidung von den anderen Arten. D. papyracea ist grösser und dicker. Auch ihre Pfeiler sind dicker und die Embryonalkammern grösser. Der Embryonalapparat von D. augustae ist nephrolepidin. Die Gestalt von D. archiaci ist rundlicher und die Oberfläche wird von den grösseren Pfeilern dichter bedeckt. Vorkommen. In unserem Gebiet kam D. pratti grösstenteils aus lutetischen Bildungen zum Vorschein und nur die Aufschlüsse am Gyürhegy und im Pallaghider-Graben lieferten die Art aus dem Barton. Discocyclina concentrica n. sp. • (Taf. II, Fig. 6, 7, 9 ; Textfig. 10) Typus : Nr. M. 58/289, makrosphärische Generation. Geo-Paläontologische Abteilung des Naturhistorischen Museums. Budapest. Masse : Durchmesser 3,9 mm. Dicke 0,7 mm. Derivatio nominis : concentrica — konzentrisch. Locus typicus : Ajka, oberes Ende des Köleskepe-árok. Stratum typicum : discocyclinidenführender Mergel, Oberlutet. Diagnose : tiefe konzentrische Furche um den Umbo. Gehäuse ausserordentlich dünn. Embryonalapparat eulepidin. In meinem Material fand ich eine Form, die mit keiner bis jetzt bekannten Art identifiziert werden konnte. Im Laufe der eingehenderen Untersuchung ist es klar geworden, dass wir es hier mit einer neuen Art zu tun haben, die hier auf Grund ihres charakteristischsten Merkmals der den Knopf konzentrisch umgebenden tiefen Furche als D. concentrica benannt wird. Äussere Merkmale. Diese Art der Discocyclinen ist flacht, ausserordentlich dünn. Der in der Mitte liegende Knopf wird immer von einer deutlich