Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 50. (Budapest 1958)

Havelka, J.: III. Beitrag zur Kenntnis der Gattung Galeruca Geoffr. (Coleoptera, Chrysomelidae)

Diese Art ist mit Galeruca (Haptoscelis) melanocephala Ponza 1805, spec, geogr. verwandt. Grösser, glänzender. Unterkörperteil, Kopf, Flügel, Halsschildscheibe, Schildchen und Beine schwarz, aber die Seitenränder des Halsschildes und die ganzen Flügeldecken schmutzig licht­gelbbraun (bei G. melanocephala Flügeldecken und Halsschild ganz rot oder rotbraun). Augen mehr gewölbt. Fühler länger. Clypeus spärlich behaart. Halsschild enger und niedriger, in der Mitte mit breitem, senkrechtem, tiefem Eindruck und zwei Seiteneindrücken, welche unscharf begrenzt und somit weniger merklich sind. Ein schwarzer Fleck in der Mitte des Halsschildes berührt den Vorder- und Hinterrand und ist unregelmässig begrenzt ; nach beiden Seiten des Halsschildes ist der licht gelbbraun gefärbte Teil verhältnismässig sehr schmal, er ist nur in den Vorder- und Hinterecken des Halsschildes breiter. Flügeldecken länger und nach hinten mehr verbreitert und zugespitzt. Schultern breiter. Zungenförmiges Schildchen grösser und verlängert. Flügel voll entwickelt (bei G. melanocephala fehlen vollständig oder sind atropinért ; Laboissière, 1934, p. 52 : . . . ou elles sont atriphiées.). Beine länger. Penis länger aber schmäler, stark gewölbt und asymmetrisch (Fig. 30 Q 71 ; Fig. 32 9 .) Kopf klein, schwarz, gegen G. melanocephala merklich glänzender, aber gleich gross. Augen mehr zugespitzt und gewölbter. Kopf ist dichter mit groben, zerstreuten, kreisförmigen, flacheren Punkten bedeckt. Punkte auf dem Scheitel zwischen den Augen sind grösser. Punktierung insgesamt kleiner als auf dem Halsschilde. Härchen in den Punkten silbergrau, imregelmässig lang, länger als der Punktdurchmesser. In der Mitte des Kopfscheitels sind die Härchen besonders lang. In der Kopfmitte eine feinere, senkrechte Rinne. Die Vertiefung auf der Stirn ist kreisförmig (bei G. melanocephala ellipsen­förmig), ziemlich tief. Die wagrechte Rinne zwischen den Augen mehr vertieft. Stirnhügel zwischen den Fühlerwurzeln sehr scharf, daher mehr auffällig. Kopfseiten hinter den Augen mehr senkrecht und gewölbt (gegen G. melano­cephala). Clypeus ist nicht ausgeschnitten. Mikroskulptur : Flächen zwischen den Punkten dicht mit mikroskopischen Punkten verschiedener Grösse bedeckt. Fühler schwarz, glänzend, sehr lang (3,2 mm) gegenüber G. melanocephala (2,7 mm) (Fig. 26), etwa 4,lmal länger als die Halsschildhöhe (0,78 mm), spärlich mit silbergrauen Härchen bedeckt. Diese Härchen überragen die Umrisse der einzelnen Segmente. Fühleransätze wachsen aus ziemlich hohen kraterförmigen Ringelchen. Das erste Fühlerglied bedeutend enger und ver­längert (bei G. melanocephala kurz und robust) und spärlicher behaart, das zweite hat eine mehr langgestreckte, verengte Basis und ist gleich dem ersten behaart, das dritte Fühlerglied länger. Auf den vier letzten Fühlergliedern weniger glänzend, sind die Härchen kürzer, feiner und häufiger. Alle Fühler­glieder verlängert und schlanker (relativ gegenüber G. melanocephala). Längen­verhältnisse der Fühlerglieder : l.Gld. = 25, 2.Gld. = 12, 3.Gld. = 15, 4.Gld. = 15, S.Gld. = 14, 6.Gld. = 14, 7.Gld. = 14, 8.Gld. = 14, 9.Gld. = = 14, lO.Gld. = 14, ll.Gld. = 21 Mikrometerteile. Maxillartaster: braun­schwarz (bei G. melanocephala schwarz), im Ganzen etwas schmäler (Fig. 35) gegenüber G. melanocephala (Fig. 34). Das Endglied ist auffällig schlanker, mit bedeutend engerer Basis, weniger schräg nach innen gestellt, jedoch unge­fähr gleich lang wie bei G. melanocephala; auf der Aussenseite dieses Gliedes eine, auf der Innenseite in der Nähe der Spitze zwei kurze Borsten. Die Aussen­seite des dritten Gliedes unbedeutend länger als die Innenseite (bei G. melano­cephala die Aussenseite etwa 2mal so lang als die Innenseite, deshalb dieses Glied stark asymmetrisch ist), auf der Aussenseite drei lange Borsten, auf der Innenseite jedoch nur eine lange Borste bei dem Vorderrande. Das zweite Glied ist auf der Aussenseite nicht gerundet (bei G. melanocephala stark gerun­det und auf der Aussenseite mehr als 2mal so lang als auf der Innenseite) und trägt nur eine lange Borste auf der Basisaussenseite, welche etwas länger als

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