Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 50. (Budapest 1958)
Havelka, J.: III. Beitrag zur Kenntnis der Gattung Galeruca Geoffr. (Coleoptera, Chrysomelidae)
ist viel feiner und seichter, weniger regelmässig als bei G. tanaceti verteilt. Der letzte Sternit ist auffallend enger, kürzer. Der Ausschnitt auf dem Hinterrende ist kleiner. Der Ausschnittsrand ist wenig und kurz behaart. Die beiden Seitengrübchen sind vom ellipsenförmigem Umriss, ziemlich gross, braunschwarz (bei G. tanaceti rot- oder gelbbraun.). Die längeren, weniger braungelb gefärbten Härchen, welche aus diesen Grübchen erwachsen, überragen nur undeutlich der Rand des Sternits. Die Säume auf den Hinterrändern der einzelnen Sternite sind satt pechschwarz (bei G. tanaceti braunschwarz oder dunkelbraun). Die Punkte auf den Grübchenumrissen grösser, aber weniger tief als bei G. tanaceti. Sternite sind nicht deutlich wagrecht fein gefurcht (gegenüber G. tanaceti) ausser dem letzten Sternite welcher sehr schwach wagrecht gefurcht ist. Analöffnung enger, fein kurz und dünn behaart. Mikroskulptur : Flächen zwischen den Punkten sind mit sehr kleinen, regelmässigen mikroskopischen Punkten bedeckt (Fig. 4.) (bei G. tanaceti zwischen den mikroskopischen Punkten grössere mikroskopische Punkte verstreut). Beine glänzend. Vorderschienen ziemlich stark und lang (1,6 mm), fein bogenförmig nach aussen in der Richtung nach den Spitzen gekrümmt und dicht mit hellrost- bis goldgelben Härchen bedeckt, dazwischen einige Härchen dunkler gefärbt. Die Behaarung ist massig abstehend. Die Punkte auf den Vorderschienen sind unregelmässig zerstreut, nicht zahlreich, kreisförmig. Die Schienenoberfläche hat in der Nähe des Aussenrandes eine starke, breitere Rinne, welche dem Rande folgt. Auf der Innenseite sind die Härchen auf den Rändern zahlreicher und dicht gestellt (auf der Aussenseite jedoch dünner gestellt). Die Schienenspitze am Rande mit einer Reihe von kürzeren, stärkeren, dunkelgelbbraunen Borsten dicht bedeckt. Mittelschienen sind 2,1 mm lang, etwas dichter behaart. Hinterschienen länger, 2,3 mm lang, dünner behaart. Hinterschenkel sehr wenig mit Härchen bedeckt, mit gröberer Punktierung. Mittel- und Hinterschienen haben in der Nähe des Aussenrandes dieselbe Rinne, wie die Vorderschienen. Tarsen mit etwas lichter gefärbten Härchen bedeckt, die den Umriss der Tarsen deutlich überragen. Länge des Vordertarsus : 1,6 mm. Pulvillen dicht, schmutzig lichtgelb gefärbt. Krallen rotbraun. Penis (Fig. 2, 3) ist ungefähr 2,74mal höher als breit (2,47 mm : 0,9 mm). Er ist im Bau dem Penis der G. tanaceti sehr ähnlich (Fig. 14, 15), seine knieförmige j Basis ist aber sehr hoch und mit einem tiefen, kreisförmigen Grübchen versehen. Diese interessante Art beschreibe ich zu Ehren meiner lieben Frau Angela Mellisa. Galeruca (Haptoscelis) reitteri spec. n. Holotypus : cf , Süd-Turkestan : Safichadam, 7. VI. 1913, leg. K. Küchler S. G. (Coli. Reitter im Nationalmuseum, Budapest) — Allotypus : 2, detto (Coll. National-Museum, Prag). Länge 5,50 mm, Breite: 2,55 mm (cf); Länge: 7,80 mm, Breite: 3,55 mm. Breite des Abdomens : 4,30 mm (befruchtetes 2). Abbildungen : Holotypus : cf : Fig. 27: Penis, Vorderansicht ; Fig. 28 : Penis, Seitenansicht ; Fig. 29 : Die letzten Bauchsternite ; Fig. 30 : Totalansicht : Fig. 31 : Linker Flügel. — Allotypus : 2 : Fig. 32 : Totalansicht ; Fig. 35 : Maxillartaster des c? .