Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 50. (Budapest 1958)

Havelka, J.: III. Beitrag zur Kenntnis der Gattung Galeruca Geoffr. (Coleoptera, Chrysomelidae)

Galeruca (Galeruca) angelae spec. n. Holotypus : cf, N.—W. Spanien (Asturien): Cancas, leg. Pagan etti (Coll. Nationalmuseum, Budapest). Länge : 8,80 mm, Breite : 4,85 mm. Abbildungen : Fig. 1: Totalansicht ; Fig. 2: Penis, Vorderansicht ; Fig. 3: Penis, Seitenansicht ; Fig. 4: Die letzten Bauchsternite ; Fig. 5: Linker Flügel. Diese Art ist Galeruca (Galeruca) tanaceti Linné 1758, spec, geogr. sehr nahe verwandt­Sie unterscheidet sich hauptsächlich durch die schlanke und flachere Form des Körpers. Schwarz, schwach glänzend (fast matt), aber weniger matt als die Exemplare G. tanaceti incisicollis Mot­schulsky 1860 aus der Nordmongolei. Oberkörperfläche stark gerunzelt. Fühler kürzer und viel schmäler, alle Glieder mehr flach und grösstenteils ganz schwarz. Die Basis des ersten, dritten und vierten Gliedes ist aber braungelb, das zweite Glied ganz braungelb. Das erste Fühlerglied auf der Basis sehr schmal, das letzte weniger zugespitzt. Clypeus kurz. Halsschild massig hoch und weniger breit, daher schmal, mit ziemlich parallelen Seiten, welche in der Mitte unbedeutend erweitert und gerundet sind. Er ist sehr wenig nach vorn verengt. Hals­schildvorderecken wenig stumpfwinkelig, stark gerundet, Hinterecken in den Spitzen fein schräg abgestutzt. Die Härchen in den Punkten auf dem Halsschilde sind länger und mehr golden gefärbt (gegenüber G. tanaceti, bei welcher Art die Härchen kürzer und grau bis dunkelgrau oder dunkelbraun sind). Flügeldecken nahe hinter der Mitte am breitesten, ohne Rippen ; Seiten­randrinnen sehr schmal. Punktierung auf den Flügeldecken gröber und sehr dicht, in die senk­rechten, unregelmässigen, stark groben Furchen zusammenfliessend. Punkte auf den Flügel­decken sind verschiedener Grösse und unregelmässiger Form, unregelmässig zerstreut (bei G. tanaceti in ziemlich regelmässigen, senkrechten Reihen verteilt). Flächen zwischen den Punkten insgesamt stark hervorgehoben. Schildchen klein. (Fig. 1). g Kopf klein (30 : 19) (bei G. tanaceti 30 : 24), dicht und grob, regelmässig punktiert. Punkte bei den Fühlerwurzeln kleiner als die Punkte auf dem Kopf­scheitel. Punktierung des Ko­pfes insgesamt gleich gross wie auf dem Halsschilde. Härchen um etwas länger als der Punkt­durchmesser. Der schwach gebräunte Scheitel vom Vorder­teil des Kopfes mit ziemlich sichtbarer Rinne abgegrenzt. In der Kopfmitte eine feine senk­rechte Rinne, zwischen den beiden flach ausgewölbten Hü­geln stärker vertieft. Clypeus schmäler, sehr schwach be­haart, bei Hinteransicht ohne merkbaren Ausschnitt. Mikro­skulptur : Flächen zwischen den Punkten mit sehr dichten, feinen mikroskopischen Punk­ten bedeckt, dazwischen stellen­weise grössere mikroskopische Punkte. Fühler kürzer und enger, 5 mm lang, ungefähr 3,2mal länger als die Höhe des Halsschildes (1,56 mm). Sie sind massig mit dünnen, feinen, braungelben bis goldgelben Fig. 1. Galeruca (s. str.) angelae spec. n. Total­An sieht.

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