Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 50. (Budapest 1958)

Jedlička, A.: Neue Carabiden aus den Sammlungen des Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museums in Budapest (Coleoptera)

Neue Carabiden aus den Sammlungen des Ungarischen Naturwissen­schaftlichen Museums in Budapest (Coleoptera) Von A. JEDLICKA, Praha Anlässlich der weiteren Bearbeitung des reichlichen Materials des Ungarischen Natur­wissenschaftlichen Museums in Budapest, fand ich weitere sieben neue Arten, deren beschrei­bungen folgen. Es sind weitere zwei Taphoxenus-Arten aus Turkestan, je eine Calathus-, Brachy­nus- und Bembidion-Art und zwei ífarpaíus-Arten. Die Typen befinden sich in den Sammlun­gen des Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museums in Budapest, die Paratypen in meiner Sammlung. Taphoxenus (Sphodropsis) strigitarsis sp.n. (Reitter LI.) Fig. 1. Schwarz, glänzend, Fühlerwurzel rötlich. Körper ziemlich lang und schmal. Kopf mit kleinen Augen und langen Schläfen. Halsschild etwas breiter als der Kopf, so lang wie breit, mit grösster Breite im vorderen Viertel, nach vorn leicht gerundet, nach hinten leicht ausgeschweift, von den rechteckigen Hin­terecken länger parallel, Basis etwas schmäler als der Vorderrand. Seiten­randkehle sehr schmal, Scheibe bis zu dieser gewölbt, Basalgrübchen länglich, massig tief, spärlich punktiert, Mittellinie fein. Flügeldecken langoval, zwei­mal so lang wie breit, deutlich breiter als der Halsschild, Basis viel breiter als die Basis des Halsschildes, Schultern mit kleinem aber deutlichem Zähnchen. Streifen massig tief, in der vorderen Hälfte deutlich punktiert, hinten feiner bis fast glatt, Zwischenräume vorne sehr leicht gewölbt, hinten flach, erster Streifen an der Basis ohne Porenpunkt, siebenter vor der Spitze mit zwei Poren­punkten, der zweite knapp vor der Spitze. Basalrand gerade. Hintertarsen oben deutlich längsgestrichelt. Long. 18 mm. Turkestan: Mt. Karateghin : Sary-pul. (leg. H a us er). Holotype ein Männchen im Mus. Budapest, Paratype in meiner Sammlung. Durch die eigenartige schmale Körper- und Halschildform dem T. juvencus Ball, und gracillimus Sem. sehr ähnlich, von beiden durch die massig bis zur Spitze tiefen Streifen abweichend, dagegen sind bei diesen zwei Arten die Flügeldeckenstreifen sehr fein, nach aussen und hinten viel feiner bis fast verschwindend. T. gracillimus, welcher auf derselben Lokalität vorkommt, hat ausserdem nach hinten weniger verengten Halsschild, Seiten leichter ausgeschweift, Basis so breit wie der Vorderrand, Basis etwas mehr ausgeschnitten. Taphoxenus (Sphodropsis) aksuensis sp.n. Fig. 2. In Prov. Kuljab : Ak-sou-Thal (leg. H a u s e r) kommt eine weitere Taphoxenus-Art vor, welche gleich tief gestreifte Flügeldecken wie strigitarsis hat, jedoch die Streifen sind glatt, ünpunktiert, Basaleindrücke ohne Punkte,

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