Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 4. (Budapest 1952)

Vajda, L.: Neuere Beiträge und bryogeographische Beobachtungen zur Moosflora Ungarns

An den Bergen Nagy István-erőse bei Nagyvisnyó, Örvénykő bei Mályinka, Magoskő bei Garadna und Tarkő über Répáshuta. In den Tälern Alsósebesvölgy bei Ómassa. Komit. Heves. Bervavölgy bei Felnémet. Mátragebirge. Komit. Heves. Im Tale des Baches Csörgőpatak bei Pásztó. Börzsöny-Gebirge. Komit. Nógrád. Am Berge Kecskebérc bei Drégelypalánk. Gerecse-Gebirge. Komit. Komárom. An den Bergen Kajmáthegy bei Héreg, Öregkovácshegy bei Vértestolna. Vértesgebirge. Komit. Fejér. Am Berge Bikkavas bei Felsőgalla. Bakony-Gebirge. Komit. Veszprém. Im Tale des Baches Kövesdpatak bei Farkasgyepü. Mecsek-Gebirge. Komit. Baranya. Am Berge Csengőhegy bei Zobák. Überall am Fusse von Eichen und Buchenbäumen. 57. Hypnum arcuatum Lind. —Sátor-Gebirge. Komit. Abaúj-Torna. Im Walde ober Üjhuta. Am Berge Magoska bei Boldogkőváralja. Im Tale des Baches Gönci­patak und im Walde bei der Station Szalajka bei Gönc. Börzsönygebirge. Komit. Nógrád. Im Tale des Baches Kemencepatak bei Diósjenő. Bakony-Gebirge. Komit. Veszprém. Im Tale des Baches Kövesdpatak bei Farkasgyepü. Keszthely-Gebirge. Am Berge Madarastető bei Vanyarc-Vashegy. Überall auf waldigen, feuchten stellen. 58. Buxbaumia aphylla L. — Pilis-Gebirge. Komit. Pest. Auf Sandsteinboden an dem mit Buschwald bewachsenen Nordabhange des Berges Oszoly bei Margit­liget in Gesellschaft von Pogonatum nanum, Scapania mucronata, Lophozia bicrenata. Der zweite Fundort im Buda-Pilis-Gebirge. Mecsek-Gebirge. Komit. Baranya. Im Eichenwalde bei Hidegkút oberhalb des Weges von hier zum Dömörkapu, wo Frau Á. B o r o s das Moos aufgefunden hat. Das Moos lebt dort in Gesellschaft von Leucobryum, Diphyscium sessile, Ctenidium molluscum, Scapania nemorosa, Blepharostoma trichophyllum, Dicranum scoparium und Polytrichum Arten. 59. Buxbaumia indusiata Brid. — Mecsek-Gebirge. Komit. Baranya. Mit Á. Boros im Tale Égervölgy bei Magyarürög. In der Waldpartie Pálirtás, wo in den letzten Jahrzehnten ein Buschwald aufgewachsen ist. Das Moos wächst hier auf Humusboden unter Gebüsch am steilen Abhänge über dem Bache, wo in der Nähe die grossen Polster des] Sphagnum acutijolium sich ausdehnen. Budaer Berge. Komit. Pest. Im lichten Eichenwald am Rande eines Hohlweges am Nordabhange des Berges Hárshegy, Budapest. Neufür Ungarn. Das hier gesammelte Material wurde zur Überprüfung an Prof. I. Győrffy gesandt, wobei es sich erwies, dass das Gesammelte beide Arten von Buxbaumien enthielt, somit mit der vorigen Art vermengt war. Prof I. Győrffy sammelte das Moos in der Honen-Tatra in grosser Zahl für eine Krypt. Exsiccata v Cent. XXI., erschienen in Wien im Ja?hre 1913, und schreibt darüber im Schedae, dass es immer auf feuchtem schwammig­faulen Holze oder Holzhumus in der Fichtenregion wächst. Der Berg Hárshegy ist ziemlich .trocken, und es entsteht dort nie feuchtes schwammig-faules Holz. Der Boden des Fundortes ist Sandsteinboden vermengt mit Waldhumus, aber faules Holz konnte dort nicht gefunden werden. Die Pflänzchen wuchsen verstreut auf einer' kleinen Fläche, zu zweit und zu dritt zusammen mit der gewöhnlichen Moosgesellschaft der ungarischen trockenen Eichenwälder auf saurem Boden : wie Dicranum scoparium, Ceratodon purpureus, Lophocolea minor, Catharinaea undulata, Dicranella heteromalla, Polytrichum juniperinum, Cephaloziella Starkei und Pohlia nutans. — Daraus könnte man folgern, dass für Buxbaumia indusiata nicht die Unterlage das Wichtigste wäre, sondern vielleicht ein anderer Faktor entscheidend ist. Man könnte vielleicht an einen symbiotischen Pilz denken. Zwar sind schon viele Untersuchungen über die Mykorrhizen der Moose gemacht wor­den, doch führten sie bisher zu keinem positiven Ergebnis. So wurde G. N i c o 1 a s zu der Erklärung gezwungen, dass vorläufig und vielleicht noch lange der Gedanke

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