Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 4. (Budapest 1952)
Endrődi, S.: Neue Lamellicornier
Metasternalplatte fein chagriniert, mit wenigen groben Punkten, Zwischenfeld sehr dicht und grob punktiert, das Seitenfeld äusserst fein gerunzelt, matt. Analsegment überall sehr dicht gerunzelt-punktiert, aus den Punkten ragen kleine Härchen vor, das vorletzte Segment ebenso punktiert, doch ist die Punktierung in der Mitte weitläufiger. Die übrigen Segmenten sind am Vorderrande und an den Seiten sehr dicht, in der Mitte aber weitläufig punktiert. Scheibe des Mesosternums glatt (bei bicolor fein gerunzelt). Vorderschienen mit 6 grossen und 3 sehr kleinen Austenzähnen. Länge 14—15 mm. — Neu-Guinea, 3 Exemplare aus Erima, Astrolabe-Bai und 2 aus Friedrich-Wilhelmshafen. Die Typen befinden sich in der Sammlung des Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museums* in Budapest, eine Paratype in meiner Sammlung, ich widme diese Form dem ungarischen Naturforscher Dr. L. B i r ó, der die Unterart im Jahre 1896 sammelte. Aus derselben Gruppe beschrieb Kuwert aus Neu-Guinea drei Arten, uzw. novaeguineae, Hansemanni und obtusidens (zur Zeit alle Synonyme von bicolor) . Die beiden ersten sind durch folgende Merkmale charakterisiert : »... die Stirnleisten laufen in den Binnenzähnen aus . . . Nur das Abdominalsegment mit härchentragenden Punkten . . . Die Metasternalplatte immer ohne gröbere Punktierung«, die für Birói nicht zustimmen. Über fie Form obtusidens, welche vielleicht einem anderen Formenkreise angehört, schreibt Kuwert : »Die Stirnleisten erreichen die Binnenzähne nicht... Die Längsmitte des letzten und die Hinterrandmitte des vorletzten Segments mit zerstreuten, grösseren, mikroskopische Härchen tragenden Punkten besetzt«. Obwohl Birói wegen der Bildung der Stirnleisten sicherlich zu diesen Formenkreis gehört, unterscheidet sich die neue Unterart durch den wichtigen Charakter der Hinterleibspunktierung. Auch die Punktierung der Halsschildseiten und des Metasternums ist abweichend ausgebildet. . • /* * > v ..%.*„•, v >' • Aus dem Material der Sammlung Hans Schein, München teile ich an dieser Stelle zwei neue Hoplia-Arten mit : Hoplia (s. str.) Scheini n. sp. Mittelgross, gewölbt, Grundfarbe schwarz, Schulter und Seiten der Flügeldecken oft rötlich durchscheinend. Clypeus ziemlich lang, etwas mehr als zweimal so breit wie lang, an der Spitze leicht ausgerandet, Ränder aufgebogen, Ecken abgerundet. Schuppen des Kopfes länglich oval, weniger dicht gestellt als die des Halsschildes und der Flügeldecken. Schuppen des Halsschildes und der Flügeldecken rund, sehr dicht gestellt, so dass sie den Untergrund fast ganz bedecken. Farbe der Schuppen schmutzig grünlichgelb oder rötlich, matt.. Die Verteilung der grünlichen und rötlichen Schuppen ganz unregelmässig, so dass an der Oberseite keine Zeichnung zu unterscheiden ist. Die Schuppen der Unterseite und des Pygidiums grösser als die der Oberseite, auf der Brust zerstreut stehend, alle sind lebhaft metallisch hellgrün. Kopf und Halsschild sehr zerstreut (an den Seiten dichter) lang gelb, die Flügeldecken ebenso, aber viel kürzer behaart, die Haare entspringen aus kleinen Kahlpunkten. Halsschild flach gewölbt, wenig breiter als lang, die Seiten hinten fast parallel, von der Mitte nach vorne ziemlich stark konvergierend. Vorderecken kurz vorgezogen, Hinterecken etwas stumpfwinklig, da die Basis leicht nach hinten gebogen ist. Schildchen etwas länger als breit, von der Basis an stark bogig verengt, Apex scharf zugespitzt. Flügeldecken etwas mehr als doppelt so lang wie breit, Schulterbeulen prononziert, Vorderecken abgerundet. Pygidium gegen die Spitze zu stark verengt. Fühler 9-gliedrig, rotgelb, Beine heller oder dunkler pechbraun. Vorderschienen 3-zähnig, der erste, basale Zahn stumpf