Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1952)

Andrássy, I.: Freilebende Nematoden aus dem Bükk-Gebirge

ist, uzw. dadurch dass ihr Kopfende abgesetzt ist, das Seitenorgan weit hinten steht, die Vulva sich in der Körpermitte befindet, das Ösophagusende etwas bulbusartig erweitert, der Schwanz sehr lang und schliesslich das Schwanzröhrchen viel kleiner ist. Im Bükk-Gebirge fand ich diese Art nur einem Exemplar, im Detritus des Abflusses der Margit- Quelle in Gesellschaft von M. dispar. M. macrura de Man ist für die Fauna Ungarns neu. 48. Monhystera filiformis Bastian 1865. (Abbildung 17.) Fundorte : 2 (6 $ ,3 juv), 3 (4 ?), 9 (2 Ç, 1 juv), 21 (2 1 juv), 22 (4 5 juv), 27 (1 $), 43(5 2 juv), 44 (2 1 juv), 45(1 $, 4 juv), 55 (2 Ç), 56 (2 $). 63 (2 о 1 juv), 64 (1 Ç, 1 juv), 90(2 $), 111(1 3 juv), 115(1 $), 117(1 Ç, 2 juv), 126 (3 $). Insgesamt 42 24 juv. Masse: ?(n 12), L = 0,358-0,697 mm, а = 26,3-32,6, b 4,3-5,6. с - 3,8-4,6, V = 58,0-64,0%. Körpergrösse ziemlich variierend. Kopfende mässig verjüngt. Körperbreite am Ende des Ösophagus 1,8—1,9 so breit (n = 2$) wie der Kopfteil. Kopfborsten klein. Seitenoigan kleinei als bei M. vulgaris, meist um 1.5—2fache Kopfbreite vom Vorderende entfernt. Schwanz schlank, stets länger als die Entfernung Vulva-Anus, selten zweimal so lang. Schwanzröhrchen einfach, etwa halb so lang wie bei M. vulgaris. M. filiformis Bastian ist eine kosmopolitische Art, eine der häufigsten Nematoden­Arten ; meist aquatil, aber auch terrikol, auch in Ungarn häufig. Im Bükk-Gebirge fand ich diese Monhystera-Art viermal, insgesamt in 18 Proben (14% der Gesamtzahl der Proben), in den verschiedensten Biotopen. Sie kam in Algenmassen auf feuchten Felsen, im Detritus eines schnellfliessenden Baches, in submergem Moos einer kalten Quelle, im Schlamm eines Teiches, in Lemna-Wurzeln, im Periphyton eines Rohrblattes, im Schlamm eines Röhrichtes(am Teichufer),im Mulm auf einem Felsen und in Erde vor. M. filiformis zeigt also eine grosse ökologische Valenz. Die jungen Tiere wurden meist im Mai, aber auch im Spätsommer, die eiertragenden Weibchen ausschlisslich im Mai gesammelt. Monhystera s pp. Fundorte : 18 (1 juv), 20 (2 juv), 28 (2 juv), 33 (1 juv), 34 (2 juv), 78 (1 juv), 80 (2 juv), 125 (1 juv). Insgesamt 12 juv. Ausser den aufgezählten sieben Monhystera-Arten fand ich Mo/iftystera-Exemplare auch noch an den obigen Fundorten. Da aber diese Tiere noch nicht entwickelt waren, konnte ich sie nicht sicher bestimmen. Es ist möglich, dass sie mehreren Arten angehören. Die Arten der Gattung Monhystera sind voneinander sehr schwer zu trennen. Diese Schwierigkeit wird noch durch den Umstand gesteigert, dass die Mänchen bei vielen Arten sehr selten sind. Besonders trifft dies für die jungen Exemplare zu, die — werden sie nicht ge­meinsam mit erwachsenen Exemplaren gefunden — in vielen Fällen unmöglich zu bestimmen sind. Nicht leicht ist auch die Bestimmung der Arten der filiformis-Gruppe , weshalb ich die im Bükk-Gebirge vorkommenden Arten dieser Gruppe ausführlicher untersuchte. Ich kann nun feststellen, dass diese problematischen Arten, uzw. M. dispar В a s t i a n, M. vulgaris d e M a n, M. macrura de Man und M. filiformis Bastian, unter Beachtung der Summe folgender Merkmale voneinander exakt getrennt werden können. Kopfende : bei macrura abgesetzt, bei den anderen 3 Arten nicht. Kopfende bei dispar breit, abgestutz, bei filiformis stärker verschmälert sein Ende schwach abgerundert, bei vulgaris deutlich abgerundet, noch stärker verschmälert, bei macrura am schmälsten, mehr-weniger scheibenförmig. Koptboisten : am stärksten bei vulgaris entwickelt, am schwächsten bei dispar. . Seitenorgan : grösste Ausbildung bei vulgaris, kleinste bei dispar. Bei dispar um lfache, bei vulgaris 1—1,5, bei filiformis 1,5—2 und bei macrura 2—3fache Kopfbreite vom Vorderende entfernt. Verhältnis zwischen Vulva und Anus : Entfernung Vulva-Anus bei dispar so gross wie die Schwanzlänge oder grösser, bei vulgaris so gross wie diese oder 39

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