Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 1. (Budapest 1951)

Melichar, L.: Monographie der Cicadelliden. V

100 ist mit einer schwarzen Zeichnung der Stirn verbunden, welche fast die ganze Stirn einnimmt, in der Mitte seitlich eingeengt ist, in der Mitte einen gelben gleichbreiten Längsstrich einschliesst und den ganzen Clypeus einnimmt. Von der Clypeusbasis zieht ein feiner Ast der schwarzen Zeichnung Längs der Stirn-Wangennaht zum un­teren Augenrande. Die Adern äusserst zart, nur die rauchig getrüb­ten Apikalteile deutlich. Hinterleib oben und unten schwarz, das Genitalsegment ($) gelblich, Beine schmutzig gelb. Genitalsegrnent nach hinten verlängert, seitlich zusammen­gedrückt, hinten zugespitzt, mit der Spitze das Ende des Scheiden­polsters erreichend. Var. Die Scheitelbinde sehr schmal, in der Mitte unterbrochen. Schildchen ganz schwarz, die Basis der Vorderschenkel, die Mittel­und Hinterschenkel in ihrer ganzen Ausdehnung und die Basis der Schienen mit Ausnahme der Kniegelenke dunkel. Länge: 4.5 mm. West-Columbien: San Antonio (Coli. m.). 11. MICROGONIELLA COM1TATULA n. sp. Eiue schlanke, langgestreckte Art. Scheitel, Pronotum und Schildchen, die ganze innere Hälfte der Flügeldecken und der Costalrand rotbraun. Eine Quermakel auf dem Scheitel, den Yor­clerrand nicht erreichend, mit einem kurzen, breiten Stiel der Schei­telbasis aufsitzend, eine breite Querbinde am Hinterrande des Pro­notums, die Flügeldecken mit Ausnahme des inneren rotbraunen Teiles und der äusserste Costalrand schwarz. Flügel rauchbraun. Gesicht und Brust rostrot, Bauch schwarz mit gelben Segmenträn­dern, Beine schmutzig gelblich, zuweilen rötlichgelb. Länge: 7 mm. Schulter breite: 1.5 mm. West-Columbien: Alto de las Cruces, San Antonio (Coli, in.) 12. MICROGONIELLA LEPIDA Sign. Tettigonia lepida Sign., Tettig. III. p. 775. 340, pl. 23, fig. 10 (1855). Teltigoniella esperiella Dibt., Ann. Mag. Nat. Hist. 8, I, p. 524 (1908). Scheitel, Pronotum und Schildchen schwarz, auf dem Scheitel eine gelbe oder gel blich weisse, zuweilen in der Mitte durch eine feine Längslinie unterbrochene Querlinie zwischen den Augen, in welcher die dunklen Ocellen eingeschlossen sind. Gesicht schwarz, die Seitenränder der Stirn, Fühler und Hostrum gelb. In der Mitte

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