Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 41. (Budapest 1948)
Zsivny, V.: Ein neues Azuritvorkommen aus Ungarn
//// beobachtet berechnet Diff. mm'" (HO) : (110) 98° 47' 98° 54' — 7' ©'m'" (101) : : (110) 122° 17' 122° 2OV2' - 31/2' m (110) 57°49 1/ 2' 57° 391/2' + 10' h m (221) : (HO) 19° 36' 19° 571/2' -211/2' S' : (101) 74° 25' 74° 391/2' -14/2' Auf diesem Kristall erschien auch die Fläche (101) mit starkem Glänze, die Flächen von {221} gaben aber schwache, schlechte Reflexe. Der Azurit wird von maximal 1 mm erreichenden, meistens abgerundeten, aufgewachsenen Calcitkriställchen begleitet. Der Kalkstein in welchem Horusitzky den Azurit fand, gehört zur anisischen Stufe der mittleren Trias. Der Steinbruch selbst, aus welchem der Fund stammt, liegt nebst anderen Kalksteinbrüchen 6 km nördlich von Pécs, in der Nähe des Höhenpunktes 483 m der Spezialkarte 1:75,000, in der Umgebung des „Hegerhauses von Kozár", uzw. nach der mündlichen Mitteilung von V ad á s z in dem Teile des erwähnten Kalksteines, welcher an die Wengener Schichten (ladinische Stufe) angrenzt. 7 Nach einer mündlichen Mitteilung von Horusitzky findet sich die den Azurit enthaltende Kalksteinbrekzie in einêr steinmarkartigen Substanz von grüner, oder rötliclibrauner Farbe, die in der Hauptmasse des Kalksteines einen Hohlraum ausfüllt. Aus dem Mecsek-Gebirge ist eine dem neogenen pazifischen Vulkanismus (der hier die Pyroxenamplubolandesit-Masse in der Gemarkung von Komló-Budafa erzeugte) angehörende Vererzung nicht bekannt. 8 Das Vorkommen von Azurit im Mecsek-Gebirge ist deshalb interessant, weil dieses Kupfererz, bezw. das vorläufig noch unbekann7 Über die geologischen Verhältnisse des Mecsekgebirges siehe: Elemér Vadász, A Mecsekhegység, 1—148, mit deutschem Auszuge: Das Mecsekgebirge, 149—180, mit 1 geologischen Karte und 55 Figuren auf S. I —XXV. (Geologische Beschreibung ungarischer Landschaften I, herausgegeben von der „Königl. ung. geologischen Anstalt 1', Budapest, [1935]). 8 Miklós Vendel, Studien aus der jungen karpathischen Metall provinz, Mitteilungen der berg- und hüttenmännischen Abt. an der ung. Palatin-Joseph Universität für technische und Wirtschaftswissenschaften, Sopron, Ungarn, 16, 93, [1944—47].