Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 40. (Budapest 1947)

Kolosváry, G.: Die Balaniden der Adria

19 Tergums betragen V3 der ganzen Breite der Basis-Kante. Manchmal sind aber auch sehr enge Sporne vorhanden. Basis-Kante des Ter­gums geradlinig oder gebuchtet (variabel!). Das Tier wird ungef. 25 mm hoch. Scutum mit 2 inneren Kanten. Äussere Seite des Seutums fein quergestreift. Die Art lebt auf Mytilen und anderen Mollusken. Alte Tiere besitzen eine weisse oder nur sehr wenig gestreifte Mauerkrone. Verbreitung : Mittelmeer, Indopazifik, Australien, Rotes Meer, Honolulu, Japan, Pazifik (Weltner), Westafrika, Alexand­rien, Manila, Jolo-Golf, Siam (Broch), Ostasien (Krüger), Is­tambul (Neu), Japan, Malayischer Archipel (Hiro), Mittelmeer. Westindien, Südafrika, Philippinen, Neusüdwales (Darwin). Mittelmeer, Westindien, Sunda-Inseln, Manila, Java, Batavia (N. Can teil), Mittelmeer, China, Malakka, Indischer Ozean, Hawai (Pilsbry), Burgas (Schwarzes Meer), Mittelmeer, Cata­nia, Stromboli, Sfax, Messina, Rotes Meer, Massana, Indien, Singa­pore, Kalifornien, Ceylon, Cap-Sant-Lucas, Maddalena Inseln (Kolosváry). In der Adria: In der Sammlungen des Ung. Nat. Mu­seums fand ich einige Stücke mit der Bezeichnung „Mare Adria­tico" von E. Újhelyi. In der Literatur von Caru s-G rube (26), S ol j an (130), Graefl'e (44), Neu (110), Weltner (151), Marten s-C a r u s (26) aus Spalato, Cape delle Pierre, Venedig, Lido erwähnt; Brian (15) meldet die Art ebenfalls aus Venedig, H. J. Stammer aus Duino (131). Frisches Material wurde von F. Roc h in Venedig, von A. V á t 0 v a in Trieste, von E. E r c e­g o v i c und T. G a m u 1 i n bei Split und Cattaro, von mir in Ro­vigno d'Istria gesammelt. Z. S z i 1 á d y und Dr. R. S t r e d a sam­melten die Art in Fiume. Fossil: Das untersuchte Material stammt aus den Leitha­kalkablagerungen der Miozänschichten Ungarn (Mátraszöllős, Sám­sonháza, Kemence und Szt. László-Quelle). Schon die einfache Durchsicht des Materials zeigt, dass es mehrere Gehäuseformen von Balanus pictus Münster enthält und dass die frühere Meinung der Forscher, dass Balanus amphitrite foss. mit dem foss. Balanus pictus identisch wäre, unrichtig ist. ökologische Bemerkungen: Die Art siedelt sich auf Flaschen, Brückenpfählen, Teredoholzpfahlen, Zweigen, Felsen, Blättern, Decken, Hafen-Molo, Ferna , Mytilus, Ostrea, Circe arab., Gastropoden-Schalen, Avicula, Spirographis Spallanzanii, Natica

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