Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 39. (Budapest 1946)
Sztrókay, K.: Über den Wehrlit (Pilsenit)
83 Mit den G'efüge Eigenschaften, sowie der Um Wandlungstemperatur des Hessits beschäftigte sich in der neueren Zeit sehr ausführlich H. Borchert (2, 3), mit den Strukturverhältnissen L. T o k o d y (33). Der Hessit ist leicht zu erkennen; auch sein Auftreten in der Paragentese der Telluride kann als charakteristisch bezeichnet werden. Die optischen Verhältnisse des Hessits sind kurz folgende. Im Vergleich zu den benachbarten Wismuttelluriden besitzt der Hessit ein auffallend niedriges Reflexionsvermögen. Seine Farbe ist neben den Nachbarerzen matt grau; Pleochroismus an den Korngrenzen schwach Abb. 2. Konzentrisches Gebilde im Erzsaum (schematisch). Die einzelnen Erzglieder sind dieselben wie in Abb. 1 a —b. Vergr. = 60fach. erkennbar. In Ölimmersion nimmt das Reflexionsvermögen stark ab und die Farbe geht in Bräunlichgrau über; der Pleochroismus wird aber nun auffallender: bräunlichgrau — bläulichgrau. Anisotropieeffekte bedeutender und ziemlich bunt : schmutziggrün — bronze( fuchs-) rot. Korr grenze gut sichtbar; in seinem Inneren ist eine feine filzartige Lamellenstruktur zu beobachten. Die kleinen, spindelförmigen Blättchen lassen in den einzelnen Körnchen bestimmte Orientierungen erkennen.