Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 39. (Budapest 1946)

Sztrókay, K.: Über den Wehrlit (Pilsenit)

79 haft: bräunlichgrau, grau, mitunter mit einem Stich ins Bläuliche. In Ölimmersion nimmt das Reflexionsvermögen kaum ab; der Pleochrois­mus wird deutlicher: bräunlich cremeweiss — grauweiss; die Aniso­tropieeffekte werden lebhafter: bläulichgrau — bräunlichgrau oder gelblichbraun. Die Auslöschung ist zur Spaltrichtung immer gerade. Innenreflexe sind nicht beobachtet. Gefügeeigenschaften: In dem einen Teil des Erzanschliffes (Abb. 1/b) ist das Erz ein Einkristall mit auffallend starkem Spaltriss. während es im anderen Teil (Abb. 1/a) Abb. 1. a und b. Übersichtsbilder des „Wehrlit"-Anschliffs (Univers. Samml. Bu­dapest). 1 r= Tellurwismut (Bi 2Te 3 ) mit Petzit-Einschlüssen; 2 = Tetra­dymit (BUTe 2S) • 3 — ein zweites Saum-Erz, isomorph mit dem vorigen (BLTeS 2); 4 = Wismutglanz (Bi 2S 3)\ 5 = Hessit (Ag.,Te) ; 6 : Neben­gestein (Andesit, propylitisiert ). Vergr. — 6 fach. aus sich in verschiedener Orientierung aneinanderschliessenden poly­gonalen, körnigen Aggregaten besteht. Zwischen den beiden Teilen mit abweichender Struktur kann eine entschiedene G -enzlinie gezogen wer­den; entlang dieser Linie sind Translationserscheinungen zu beobach­ten (Taf. 1, Photo 2). Dieses Gebilde kam sicherlich als Folge mecha­nischer Beanspruchung zustande, wofür auch spricht, dass sich in der

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