Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 39. (Budapest 1946)

Stiller, J.: Beitrag zur Kenntnis der Peritrichenfauna der Schwefelthermen von Split

48 Zu.lhamnium enizii sp. n. (Abb. 8a-b) Diese schlanke, charakteristische Art lebte auf Enteromorpha bis zu iy 2 m von der Klosterquellenmündung entfernt. Sie gehörte zu jenen seltenen Arten, welche im Sammelglas an kühlen Orten 5- -5 Tage am Leben gehalten werden konnten. Die Kolonienbildung gleicht jener der Gruppe Z. lientscheli , pro­cerius und thiopliilum. Der dicke Hauptstiel ist meist ebenso lang, wie der übrige Teil der Kolonie, doch finden sich nicht selten Kolonien, bei welchen der Hauptstiel noch einmal so lang ist wie in Abb. 15. Das Myonem, ist entlang des ganzen Stieles ausgebildet und endig: in der kleinen, flachen Haftplatte. Der Hauptstiel zeigt immer einen reichen Bewuchs von Tliiothrix. Die meisten Kolonien sind am Ende des Hauptstieles dichotom verzweigt, am übrigen Teil der Kolonie fin­den sich alternierend abzweigende, sehr kurze Endstiele. Ausgesprochene Makrontenbildung war bei dieser Art nie zu beobachten, doch fanden sich an der Spitze der Kolonie fast immer Zooide, deren Teilung unterblieben war und die etwas makrontenhaft anwuchsen. o Abb. 8. Zoothamnium erxtzii sp. n. a: Kolonien mit makrontenartig vergrösser­ten Individuen an der Spitze. Stiel mit dichtem Tliiothrix Bewuchs, b: 600 fach.

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