Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 39. (Budapest 1946)
Stiller, J.: Beitrag zur Kenntnis der Peritrichenfauna der Schwefelthermen von Split
35 mi:mbranellen sind sehr kräftig, die sich abschnürenden Nahrimgsvakuolen rund. Das Protoplasma ist farblos, fast hyalin und der sehr lange, dünne, bandförmige Kern ist auch im Leben gut sichtbar, ebenso wie die grossen, blasienförmigen Nahrungsvakuolen, die ausser Flüssigkeit nur wenig geformte Elemente enthalten, welche zum grössten Teil aus zurückgebliebenen Schwefelgranula der scheinbar leicht verdaulichen Schwefelbakterienabfälle bestehen. Die in Split gefundenen Tiere bildeten scheinbar keine Pulsationsblase, im Gegensatz zu der in Marseille gefundenen Stammform, die eine für Meeresinfusorien ziemlich grosse Blase neben einer rechtsAbb. 3. a : Vorticella plicata Gourr. u. Roes.; b: Vorticella nebulifera O. F. Müll., auffallend schlanke Form; c: Vorticella microstoma Ehrbg. Standort.svariante mit perlenartiger Hülle; d: Vorticella lima Kahl. 600 fach. seitigen Ausbuchtung des Schlundes besitzt. Das scheinbare Fehlen der Pulsationsblase hängt hier mit der hohen Konzentration des Aussenmediums und der raschen Selbstreinigung des Wassers, also mit der ad minimum reduzierten Osmoregulation und Exkretion zusammen. Am auffallendsten ist die Oberflächenskulptur der Tiere. G o u rr e t und R o e s e r erwähnen eine zarte Längsstreifung der Pellicula, welche bei der Spliter Form auch bei schwächerer Vergrösserung sichtbar ist. Mit Ölimmersion wird auch eine Querstreifung sichtbar, welche sich ebenso wie die Längsstreifung in kleine, etwas abgeflachte, perlenartige Alveolen auflöst, wodurch die Oberfläche viereckig gefeldert erscheint. Sehr häufig anastomosieren die Längsstreifen gegen das verjüngte Körperende und an kontrahierten Tieren, deren Körper hierbei