Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 39. (Budapest 1946)
Stiller, J.: Beitrag zur Kenntnis der Peritrichenfauna der Schwefelthermen von Split
32 Peristom&aum und dem kaum verjüngten Körperende trotzdem ein gedrungenes Aussehen. Unter dem Peristomsaum ist der Körper eingeschnürt, der Durchmesser des Peristoms ist aber ebenso gross wie die grösste Breite des Körpers. Sehr auffallend und charakteristisch ist die Ausbüdung der Skopula, deren Saum hinter einer plötzlichen Einschnürung des unteren Körperendes wulstartig verdickt ist und die Ansatzstelle des breiten, deutlich längsgestreiften Stieles ringartig umgibt. Das Protoplasma ist dunkelgrau, aber sehr fein granuliert. Die Grenze des En to- und Ektoplasmas undeutlich. Der weite, mit kräftiAbb. 2. a: Epistylis makrostyla sp. n.; b : Intransiylum (Opistostyla ) longipes gen Membranellen ausgerüstete Schlund reicht fast bis zur Körpermitte. Die abgeschnürten Nahrungsvakuolen bleiben noch ziemlich lange oval. Der Kern ist nur an fixiertem Material zu erkennen. Er ist verhältnismässig kurz, wurstförmig und liegt quergerichtet ungefähr am Ende des ersten Körperdrittels. Die Pulsationsblase liegt in der Höhe des Peristomsaumes. Die auffallend kräftigen Cilién des peristomalen Kranzes sind in eine rinnenförmige Vertiefung am Rande des gewölbten Diskus eingepflanzt. Die Pellicula ist fein quergestreift. Die Länge des Körpers beträgt 80 u, die grösste Breite 45 ju. Der Durchmesser des Stieles erreicht 20 u, seine Länge 160 •b a mihi. 600 fach.