Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 39. (Budapest 1946)
Stiller, J.: Beitrag zur Kenntnis der Peritrichenfauna der Schwefelthermen von Split
nach der Entnahme nur mehr kontrahierte oder meist schon im Schwärmerzustand befindliche Tiere. Vorticella globosa Ghosh (Abb. 1 b) . Diese Art konnte am längsten beobachtet werden. Sie war gegen die Umweltveränderungen, sowie den Druck des Deckglases am wenigsten empfindlich. Die Tiere sassen noch mehrere Stunden nach der Entnahme auf V/ 2 —2-mal körperlangen Stielen, an Stücken des abgehobenen Oberflächenhäutchens. In der erhaltenen Probe befanden sich drei Exemplare dieser Art, in der Kanalmündung und im Meere wurde sie nicht gefunden. Es scheint sich hierbei um eine in der Klosterquelle heimische und den dort herrschenden Lebensbedingungen am besten angepasste Form zu handeln. Abb. 1. a: Schwärmer einer nicht näher bastimmbaren P;ritriche; b: Vorticella Die Spliter Tiers entsprachen in ihren Umrissen der von Ghosh im Jahre 1925 aus Kalkutta beschriebenen Form. Das untere Körperende war — höchstwahrscheinlich infolge beginnender Kontraktion — weniger verjüngt. Der Körper ist kugelig. Diese Form wird nur durch den kragenartig ausgebildeten Peristomsaum und den etwas gewölbten Diskus, sowie das schwach verjüngte Körperend? gestört, wodurch die Längsachse etwas verlängert erscheint. Der Längen-Breitenindex beträgt 30 X 25 ju. Die äusserst zarte, fast unsichtbare Querstreifung der Pellicula wurde von Ghosh übersehen. Das Entoplasma ist mit Nahrungsvakuolen vollgepfropft. Der Kern bleibt daher im Leben unsichtbar. Er war bei der Spliter Form etwas länger als an de" Kalkuttaer Stammform. c globosa Ghosh; c: Vorticella granulata Kahl. 600 fach.