Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 38. (Budapest 1945)

Szalay, L.: Siebente Mitteilung über Wassermilben (Hydrachnellae) aus unterirdischen Gewässern des Karpatenbeckens

48 Panze v\ Rücken- und Bauchpanzer grob porös; sie reichen nicht bis an den Hinterrand des Körpers und die Hinterrandmitte der beiden Panzer ist genug tief eingekerbt, wodurch seitlich und hinten sowohl dorsal, als auch ventral ein Streifen glatter Haut unbedeckt bleibt. Eine Liniierung der Haut konnte ich nämlich hier nicht b -mer­ken. Die Seit?n des Rückenpanze­s zeigen deutliche Runzeln (Abb. 6 a). Das Maxillarorgan ist 82 ^ lang. Die Länge der Streckseiten der Maxillarpalpenglieder beträgt ( in I. f= 24, II. == 57, III. = 32, IV. = 82, V. = 35. Dor­sövéntrale Höh,? des P. II 49 u. P. I trägt dorsal eine Borste. Auf- der Beuges;ite des vorgewölbten 2. Gliedes erhebt sich proximal ein zwei­spitziger Zapfen und schräg vor diesem ein kleinerer Höcker. Ähnliche Verhältnisse finden wir bei Kongsbergia Ruttneri Walt.- Auf der Streckseite desselben Gliedes sitzen vier kräftige Borsten hintereinan­der. An der Streckseite des P. III sind zwei Haare zu finden. Die Beugeseite des P. IV ist im proximalen Drittel leicht vorgebaucht, die Streckseite hingegen distal von der Gliedmitte ein wenig vertieft. Die B ugeseitenborsten dieses Gliedes stehen distal fast auf gleicher Glied­höhe; die äussere ist länger und kräftiger als die innere. Das Endglied ist dorsal auch leicht vertieft (Abb. 6 b). Die E p i m e r e ri sind miteinander und mit dem Bauchpanzer zu einer 'einheitlichen Platte verschmolzen. Seitliche Trennungsnähte sind zwischen allen Platten zu bemerken. Die Beinlöcher des vierten Beinpaares sind auch wie bei Kongsbergia alata von einer flügelarti­gen, aber schmalen (40 a langen und 16 a breiten) Chitinerweiterung der vierten Epimeren überdeckt. Die Maxillarbucht ist 73 u tief. Die Bein länge beträgt (in u) : 1. = 249, 2. = 253, 3. = 267, 4. = 352. Die Beinpaare sind im allgemeinen kräftig und plump ge­baut, besonders I. und II. B. 5 ist dorsoventral ziemlich hoch. Am zwei­ten und dritten Glied der drei ersten Beinpaare auf der Beugeseite je eine kräftige, am vierten und fünften Glied je zwei kräftige Dolch­borsten eingelenkt. Die übrigen Dornborsten auf den Streckseiten und Gliedenden sind kürzer und schwächer. Am 3. und 5. Glied der drei ersten Beinpaare ist dorsal auch bei dieser Art ie ein solches tricho­bcthrienähnliches, feines Haar zu finden, wie es bei K. alata erwähnt wurde. Fusskrallen dreizinkig. •4 Walter, C.: Neue Hydracarinen aus dem Genus Kongsbergia und die Synonymie von Hjartdalia Thor und^ Kongsbergia Thor. Zool. Anz.. 91, 1930, p. 180—192 (184).

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