Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 38. (Budapest 1945)
Szalay, L.: Siebente Mitteilung über Wassermilben (Hydrachnellae) aus unterirdischen Gewässern des Karpatenbeckens
55 Mitte twa 65 « breit. Die Epimeralnähte sind in ihren lateralen Stükken mehr oder minder deutlich erkennbar. Während die Beinlöcher der drei ersten Beinpaare sich auf der Dorsalseite der überragenden Epimerenenden befinden, liegen die des vierten Beinpaares am Seitenrand des Körpers und sind von einer 40 u langen und 24 j U breiten, flügelartigen Chitinerweiterung (daher der Artname) der vierten Hüftplatten bedeckt (Abb. 4 d). Die Beine nehmen von vorn nach hinten an Länge zu. Ihre Länge beträgt an der Streckseite ohne Krallen (in j M) : 1. = 358, 2. == 391, 3. = 430. 4. = 506. Die drei ersten Paare sind verhältnismässig dünn und schlank. Die einzelnen Glieder tragen dorsal, ventral und an den distalen Gliedenden mehr oder weniger starke, zum Teil gefiederte Borsten, von welchen die kräftigsten und längsten in der Mitte oder etwas davor (distal), vereinzelt oder paarweise auf den Beugeseiien des 2., 3., 4. und 5. Gliedes sitzen. Am dritten und fünften Glied ist ausserdem dorsal je ein langes, feines Haar zu bemerken. Das Hinterbein ist besonders stark, bezw. stämmig entwickelt. Das 73 jli lange fünfte Glied dieses Beines ist an der Beugeseite medial stark konkav. Aus dem proximalen Grunde dieser Greifrinne springt ein mächtiges krummsäbelförmiges, 57 langes Chitingebilde vor, hinter diesem (proximal) sitzt noch ein fast gleich breites, aber viel kürzeres (20 «), ebenfalls gekrümmtes, dolchförmiges Chitingebilde. Auf der Dorsalseite des fünften (fast medial) und des Endgliedes (fast distal) sitzt je ein feines, langes Haar, welches so wie die erwähnten langen Haare der drei ersten Beinpaare wahrscheinlich mit den Trichobothrien anderer Cheliceratengruppen verwandt ist. Die Fusskrallen aller Beine sind dreizinkig (Abb. 4 c). Das Genitalorgan zeigt jederseits am Seitenrande des Bauchpanzers mehrere, in 2—3 Reihen angeordnete Genitalnäpfe. Die Genitalöffnung liegt terminal am Körperhinterende, aber so, dass die grössere Partie der Öffnung auf die Dorsalseite fällt. Der Exkretionsporus öffnet sich dorsal, gleich vor dem medial eingebuchteten Hinterende des Rückenpanzers. Weibch n. Das Tierchen ist dorsal 360 a lang und 262 u breit; die ventrale Länge beträgt 409 u. Der Körper ist an der Hinterrandmitte schwach gekerbt. Im Bau des Rückenpanzers zeigen sich keine wesentlichen Unterschiede. Die Maxillarpalpen sind gegenüber denen des Männchens schlanker. Die Länge der Glieder beträgt an der Streckseite (in ff): I. = 32, II. = 73, III. = 32, IV. = 115, V. = 28. Die grösste dorso-