Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 38. (Budapest 1945)
Rotarides, M.: Zur Mikromorphologie des Fusses der patelloiden Schenken
4 bereitet und die histologischen Untersuchungen in Tihany (Magyar ßiologiai Kutatóintézet, im Jahre 1931—34) ausgeführt, während die histologische Bearbeitung der beiden einheimischen Ancyliden (Acroloxus lacustris L. und Ancylus fluviatilis Müll.) auf der Universität in Szeged (im Jahre 1934) erfolgte. Nachträge und Ergänzungen, ferner die Herstellung von Mikroaufnahmen folgten dann im Jahre 1946, in der Zoologischen Abteilung des Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museums. Hier wurde auch das Manuskript abgeschlossen. In die eigenartige Gruppe der patelloiden Schnecken lassen sich, wenn auch nicht in systematischer Hinsicht, so doch in bezug auf ihre äusseren Merkmale und auf ihre ähnliche Lebensweise auch die meisten Chitonen einreihen. Von diesen konnte ich Chiton olivaceus Spengler (Neapel) und Lepidochiton marginatus Pennant (Helgoland) näher untersuchen. Da ich aus der inneren Morphologie der einzelnen Arten zugleich Schlüsse auf die Funktion, d. h. auf den Ablauf von Bewegungserscheinungen ziehen wollte, untersuchte ich vergleichsweise auch Formen mit anders beschaffener Schale. So untersuchte ich aus der Reihe der Prosobranchier zwei Murex-Arten ( M . brandaris L. und trunculus L.), ferner die durch ihre interessanten, schlängelnden Reflexbewegungen charakteristische Art Nassa mutabilis L. (Siehe meine diesbezügliche Arbeit.) Ebenfalls zu Vergleichszwecken dienten Schnittserien aus dem Fusse von Pomatias elegáns L., eines vielfach behandelten luftatmenden Prosobranchiers, dessen Fuss durch eine Längsfurche in zwei Sohlenflächen geteilt ist und sich infolgedessen mit Hilfe zweier getrennter Wellenreihen fortbewegt. Aus der Reihe der Landpulmonaten wurden die zu Vergleichszwecken dienenden Arten ebenfalls nach biologischen Gesichtspunkten gewählt, so die Raublungenschnecke Daudebardia und ferner mehrere Nacktschnecken. Bei der Auswahl des Vergleichsmaterials aus der Reihe der gehäusetragenden Landpulmonaten richtete ich meine Aufmerksamkeit auf die Gehäuseform (Formen mit kegelförmigem und lang ausgezogenem, zylindrischem, sowie spindelförmigem Gehäuse) und auf die Lebensweise. Von Süsswasserpulmonaten nahm ich vergleichsweise Radix-Arten vor. Technische Bemerkungen. Da die Herstellung von Präparaten eine mühsame Arbeit ist und da der gestellten Frage entsprechend Schnittserien aus einer ganzen Reihe von Tieren angefertigt werden mussten, wendste ich eine möglichst einfache Technik an. Die betäubten oder nicht betäubten Tiere