Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 37. (Budapest 1944)

Aczél, M.: Die Gattung Tömösváryella Acz. (Dipt.) (Dorylaiden-Studien VIII)

zerstreut stellende winzige Börstchen (Texttaf. III, Abb. 12—13). Auf dem 1. Tergit befindet sich beiderseits ein aus 4—6 schwarzen Börst­chen beistehender Kamm („Haarschirm"), dessen Börstchen meistens deutlich stärker und länger sind als die auf dein 5. Tergit befind­lichen Börstchen. Die Tergite (und auch die Sternite) sind meist sil­bergrau bereift. BECKER (1921, 160) und später SACK (1933, 14 in cla­vis) behaupten entschieden, daß der „Hinterlei]) glänzend schwarz, ohne grau seitliche Bereifung" ist, doch besitzen die von BECKER be­stimmten (und vorstehend aufgezählten) Exemplare einen mehr oder weniger silbergrau bereiften Hinterleib. Demgegenüber stellt aber COLLIN (1920, 272) in der Beschreibung der minima richtig fest: „Ab­domen less dusted (grayish), thouth inconspicuous greyish patches can be traced at the sides of segments," (Ob aber littoralis COLL. nee. BECKER hieher gehört, oder eine gute atlantische Art darstellt, kann aus der Beschreibung nicht festgestellt werden. Nur so viel steht fest, daß das Synonym littoralis BECK, nicht zu Recht besteht.) Prähypopygialplatte sehr klein, neben den Cerci liegend. Hypo­pygialplatte besser entwickelt und beide so gefärbt wie das kurze (0.18—0.27 mm lang), aber etwa zweimal oder anderhalbmal so breite (0.38—0.39 mm) und 0.25—0.29 mm hohe Epandrium und die Tergite; die Tergite des Postabdomens besitzen aber keine silbergraue Berei­fung. Basalplatte 0.23—0.28 mm lang und charakteristisch gestaltet. Tin Ruhezustand bedeckt die hintere rechte Kante des 5. Tergits die Basalplatte fast bis zur Mittellinie, ähnlich wie bei Kuihyi; bei mi­nima zieht aber von den Cerci keine tiefe Längsfurche basafwärts, sondern im Gegenteil ein starker und schmaler Kiel. (Texttaf. III, Abb. 14). Die Cerci sind in der Regel braun oder dunkelbraun, wie auch die charakteristisch gestalteten, glänzenden, durchscheinenden, schmalen, klauenförmigen Gonopoden (Styli). Das 5 Sternit im allge­meinen soi gestaltet, wie bei sylvatica, Coquilletti, usw., doch ist der Texttafel IV. Abb. 1—5. Tömösváryella minima BECK. ($ Ferencfalva, Szemenik 5. VIII. 1908, HORVÁTH), 1. Abdomen des Ç von der Seite. 2. Ovipositor von oben. 3. Ovi­positor von der Seite. 4. Antenne des 5. Antenne des $. Abb. 6—14 Tömösváryella mutaia BECK. (Mus. Berlin $ Assiut XII, 44595, $ Assiut XII. 44460, BECKER). 6. Antenne des $. 7. Antenne des £. 8. Abdomen des $ von der Seite. 9. Epandrium mit dem Eindruck von oben. 10. Postabdomen des £ von unten. 11. Epandrium mit dem Eindruck von hinten. 12. Abdomen des $ von der Seite. 13. Letztes Präabdominalsegment des $ von oben mit dem linienför­migen Eindruck. 14. Ovipositor von oben. Abb. 1—2 und 8—1> bei 40facher, Abb. 3—7 bei SOfacher Vergrößerung gezeichnet — Bezeichnungen wie in Texttaf. I.

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