Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 37. (Budapest 1944)

Aczél, M.: Die Gattung Tömösváryella Acz. (Dipt.) (Dorylaiden-Studien VIII)

IM J3 ECKER (1910. 657). — SACK (1935, 20, cum synonym). Zool Mus. Univ. Berlin: Korsika, Cavalière (Vav), No. 5472 6* (sub P. hirticollis BECK., del. BECKER); Korsika, Bastia, 24. VI. No. 54720. 9 (sul) P. sijlvaticus Mc. var. hirticollis BECK., det. BECKER) BECKER. Verbreitung: Korsika und Sizilien (Isola d. Femine, 17. V. 1921, 9, ZERNY). Die Selbständigkeit dieser schönen und guten Art muß ich unge­wöhnlicherweise gegen ihren Beschreiber selbst verteidigen. BECKER (1921, 164—165) schreibt nämlich folgenderweise über diese Art: „hat deutlichere und helle Behaarung des Thoraxrückens, im übrigen finde ich keine weiteren durchgreifenden Unterschiede von sylonticus und bin geneigt, diese korsikanischen Exemplare nur als eine Va­riante zu bewerten/' Durch den Aufbau des Postabdomens (Texttaf. II, Abb. 11) und die sehr kurze Augennaht steht sie eigentlich minima BECK, näher als sylvatica MEIG. und muß jedenfalls als eiue gut charakterisierte, selbständige Art aufgefaßt werden. Nach ihrer Verbreitung ist sie ein tipiisch.es tyrrhenisches Faunenelement. Das von COLLIN (1938, 84) beschriebene 9 von P. Zerny i ist höchstwahrschein­lich mit hirticollis identisch, da der Beschreibung nach („Long dense pale pubescence is p resent on humeri, on disc of thorax — except for a middle line and a patch between dorso-eentral and supraalar lines of hairs — and on scutellum. Abdomen shinig black with dusted side patches to tergites, and universally and densely clothed with pale pubescence, shorter than that on thorax." „A species of the sylvaticus-group easily distinguished by the'conspicuous dense pale pubescence on thorax and disc of scutellum") die Hauptunter­schiede und auch die übrigen angeführten Unterschiede genau mit jenen von hirticolUs BECK, übereinstimmen, so daß ich die CoLLiN'sche Art als Synonym betrachten muß. Es kann aber vielleicht auch mög­lich sein, daß sie eine nahe Verwandte der hirticollis BECK. ist. Auch die geographische Verbreitung beider Arten spricht für ihre Iden­tität, da Korsika durch die Galita-Brücke und durch den tunesischen Atlas in der nahen geologischen Vergangenheit mit Sizilien verbunden war, so daß es leicht möglich scheint, daß die Art auch von Sardi­nien und Tunis bekannt werden wird. S. Körperlänge 3.2 mm, Flügel 3 mm lang- und 1.02 mm breit. Das 3. Fühlerglied braun, vorn weißlich gesäumt, 0.27 mm lang und 0.1 mm breit. Der weißliche Schnabel 0.07 mm lang, etwa *4 des 3. Fühlergliedes. Das 2. Glied unten ganz kahl, oben vorne nur mit einigen winzigen Börstchen (Texttaf. II, Abb. 7).

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