Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 36. (Budapest 1943)
Kolosváry, G.: Morphologische Bemerkungen über Balanus psittacus (Molina) und Balanus maxillaris Gronovius. Die Verbreitung dieser Arten auf Grund der neuesten Angaben
ten an Muscheln, gefunden. Mian kennt sie aber nur vom Kap — dort ist sie allerdings häufig — und der Goiigih-Insel/" (p. 458—459)ferner sehreibt KRÜGER (3) über die tiergeographischen Regionen folgendes : „Auf artbildende Wirkung räumlicher Trennung ist es wohl zurückzuführen, daß Südamerika, Südafrika und Südaustralien mit Inseln durch eigentümliche Faunen ausgezeichnet sind. Jeder dieser 3 in die subantarktischen Gewässer ragende Erdteil besitzt dort seine charakteristischen Bàlanus (Megabál anus)-Arten: Südamerika psittacus ...; vinaceus DARWIN . . .; Südafrika maxillaris . . .; algicola PILSBRY ...; Südaustralien nigrescens ...; decorus ...; Campbell i..." fp. 465). Es ist interessant, daß die Angaben über Bal anus maxillaris aus Südafrika (K. 15245 und K. 15179) auch die über B. vinaceus enthalten, so daß Baianus vinaceus nicht mehr für Südamerika charakteristisch ist! Gegenüber der KRÜGERschen Zusammenstellung kann ich eine verbesserte geben: Südamerika: Südafrika: Südaustralieji : B. psittacus! B. maxillaris! B. nigrescens! B. vinaceus B. algicola B. decorus B. tintinnabulum eoncinnus B. Campbelli Westamerika: Südafrika: Südaustralien: B. psittacus B. maxillaris B. nigrescens B. maxillaris B. vinaceus Ostasien: B. algicola B. algicola B. algicola B. tintinnabulum eoncinnus Da diese neuen Angaben mit den bisher bekannten Verhältnissen überhaupt nicht übereinstimmen, erkundigte ich mich bei Herrn DR. ALBERT PANNING, der mir das Hamburgische Material auf liebenswürdige Weise zur wissenschaftliehen Revision übersandt hatte, über die Sicherheit der Angaben und erhielt folgende Antwort: „Nummer 12079 Balanus psittacus (jetzt B. maxillaris) soll nach der Etikette von Kalifornien stammen. Leider ist nicht angegeben, von wem wir dieses Material erhalten haben. Es ist augenscheinlich sehr altes Material. Ich kann nicht mehr nachprüfen, ob die Fundangabe stimmt. Da Balanus maxillaris in Südafrika, also in weit entfernter Gegend heimisch ist, so möchte ich empfehlen, lieber aus der Fundangabe keine Schlüsse zu ziehen. Es kann da leicht ein Fehler vorliegen."