Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 36. (Budapest 1944)

Szőts, E. K.: Paläontologische Angaben zur Kenntnis der "Cerithium bakonicum-Schichten" und des Úrkúter Mergels

Tympanotonus ajkaënsis n. sp. (ex Cerithium Ajkense MUNIER-CHALMAS n. nud.). Taf. VII. Abb. 13 -14. ? 1877. C. Ajkense, M. CH., — HÉBERT et MUNIER-CHALMAS: Recherches. Compt. Rend. T. LXXXV. p. 126. 1878. Cerithium striatum DEFR., — HANTKEN: Kchlenflöíze. p. 186. 1939. Cerithium (Tiaracerithium) Hantkeni MUNIER —CHALMAS var. simplex OPPENHEIM, — VECSEY: Ajka-Ürkiit-Halimba. p. 9. In den Sammlungen der Kgl. Ung. Geologischen Anstalt und des Geologischen Instituts der Peter Pázmány-Universitat liegen sieben Exemplare dieser Art vor, welche HANTKEN und auch VECSEY als Tiaracerithium Hantkeni (MUNIER-CHALMAS) bestimmt hatten (zur Zeit HANTKENS war diese Art unter dem Namen Cerithium striatum DEFRANCE bekannt). Die vorliegenden Exemplare sind vollkommen glatt und zeigen nur eine mehr weniger feine Schraffierung. Sehr häufig sind dicht gestellte Wachstumslinien zu sehen. Eine stärkere Verzierung findet sich nur an den ersten Windungen, welche vier gezähnte Spiral­schneiden besitzen. Die Windungen sind flach und an ihrem Ober­teil mit einem scharfen, eckigen Rand versehen, unter welchem ein breiteres Spiralband verläuft. Die vorangehenden Windungen sind stark überdeckt. Trotz ihrer glatten Oberfläche ist die neue Art ziemlich variabel, was in der mitunter stärkeren spiraligen Verzie­rung und in der verschiedenen Höhe der Windungen zum Ausdruck kommt, sowie auch darin, daß die Windungen manchmal zusammen­gedrückt sind. Die neue Art steht T. gradatus (DESHAYES) am nächsten, einer bedeutend stärker verzierten Form, die aber auch glattere Varietä­ten besitzt. Weiters sind die glatten Varietäten von T. involutus (LAMARCK) ebenfalls mit unserer Art verwandt, doch sind sie bedeutend kleiner. T. Hantkeni (MUNIER-CHALMAS) gehört einer anderen Gattung an und die Ähnlichkeit ist nur eine scheinbare. Wahrscheinlich hat der scharfsichtige MUNIER-CHALMAS sein Cerithium ajkense nach diesen Exemplaren aufgestellt. Zur selben Zeit aber stellte er auch Cerithium Hantkeni auf. Ich halte es für unwahrscheinlich, daß sich MUNIER-CHALMAS im vorliegenden Falle geirrt hätte.

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