Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 36. (Budapest 1944)

Meznerics, I.: Die Brachipoden des ungarischen Tertiärs

Magellania (s. 1.) Hantkeni n. sp. (Taf. III. Abb. 13—16, Taf. V. Abb. 21—23) Holotypus ein etwas beschädigtes Exemplar aus dem Eozän von Ajka (Taf. III. Abb. '13, 14) in der Sammlung der Kgl. Ung. Geol. Anstalt. Diagnose: Bis auf den tief eingeschnittenen Stirnrand mehr kurzovale, stark aufgetriebene Form mit extrem eingerolltem, mas­sig hohem Wirbel, sehr kleiner Stielöffnung und gegen den Rand mit starken Zuwachsstreifen. Breite der Schalen, Stirnrandeinsehnitt und Einrollung des Wirbels unterliegen einer beträchtlichen Variabilität ('s. Exemplare; auf Tafel III. Abb. 15, 16 und Taf. V. Abb. 21—23). Die neue Art weicht von den bekannten fossilen Arten, so vor al­lem von Magellania Hilarionis scharf ab und nähert sich in einigen Merkmalen der Gattung Neothyris (Einrolluug des Wirbels usw.), während andere Merkmale an Magellania s. str. (Zuwachsstreifen) erinnern; doch zeigt sie eine Reihe wichtiger Merkmale, wie eigen­artige Ausbildung des Stirnrandausschnittes, extrem eingerollter, hoher Wirbel, äußerst enge Stielöffnung und überdies stark gewölbte Schalen, die das Einreihen in die eine oder andere bekannte Unter­abteilung der Magellaniinae sehr fraglich machen. Da eine endgültige Lösung dieser Frage auf Grund des vorhandenen Materiales nicht möglich ist, halte ich es für ratsam, die Gattungsbezeichnung hier im weitesten Sinn zu gebrauchen, d. h. in einem Umfang, der etwa der Gruppe Magellaniinae entsprechen könnte. Die weiteren Stücke von derselben Lokalität zeigen mehr-weniger beträchtliche Abweichungen gegenüber dem Typ us exemplar. So ist das auf Taf. III. Abb. 15, 16 wiedergegebene Exemplar schmäler und besitzt einen weniger eingerollten Wirbel, das zweite (Taf. V. Abb. 22, 23) einen ganz seichten Stirnrandeinsehnitt, während sich das dritte (Taf. V. Abb. 21) durch, einen nur wenig eingerollten Wir­bel und relativ größere Stielöffnung auszeichnet. Magellania ? gibbosa n. sp. (Taf. V. Abb. 19-20) Holotypus (Taf. V. Abb. 19—20) aus dem Eozän von Ajka in der Sammlung der Kgl. Ung. Geol. Anstalt. Diagnose: Kleine, rund-pentagonale, gew r ölbte Form mit unan­sehnlichem Wirbel und seichtem Stirnrandeinsehnitt.

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